Parque national de Doñana

Wir wollten der kalten Vorosterwoche ausweichen und sind hier westlich von Sevilla, auf halben Weg nach Portugal gelandet. Gleich vorne weg, es ist hier nicht so kalt wie weiter nördlich, dennoch erheblich von dem Weg, was man unter angenehmen Urlaubswetter versteht. So kalt ist es hier auch im Winter. Dann war hier am Rande des Nationalpark heute Morgen erst mal der Strom ausgefallen. Nun läuft der Heizofen wieder.

Olalla

Auf der Hinfahrt mussten wir noch einkaufen und fuhren von der Autobahn runter auf die parallel verlaufende N 630. In den Dörfern gab es nur kleine Läden. In Olalla war dann ein kleiner Supermarkt, aber kein ausreichend großer Parkplatz in der Nähe. Nach dem wir erst mal einen Regenschauer abgewartet hatten, liefen wir zu dem DIA. Oberhalb des Ortes sahen wir eine große Festung.

Nachdem wir Sevilla bei heftigem Verkehr umfahren hatten, waren die letzten Kilometer vor dem Campingplatz eine weitere Herausforderung. Kilometerweit ging es nur im Schritttempo. Heute sollte es bis zum frühen Abend trocken sein, so haben wir eine Fahrradtour unternommen, am Rande des Nationalparks entlang.

Unsere Hoffnung in eine Ortschaft zu gelangen, wurde nicht erfüllt. Als wir aus dem Wald heraus kamen fuhren wir zwischen vielen Gewächshäusern durch in denen vor allem Erdbeeren heran gezogen wurden. Die Betriebe waren mächtig eingezäunt, Gefängnissen gleich, die Verbotsschilder an den Eingängen waren so zahlreich wie bei Chemieindustrien, was sie wohl auch waren.

Schöne Momente waren die Blumen, die an den Wegrändern blühten. Die Spinne sitzt auf Armeria meritima.

Andere Wege, die wir sahen, waren alles Sandwege, die man nur zu Fuß bewältigen kann. Morgen fahren wir mit dem Wohnmobil die nähere Gegend erkunden, da wir schon vorab den Campingplatz bezahlen mussten und dann geht es weiter.

Hinterlasse einen Kommentar