Der nächste größere Ort an der Küste ist Kamena Vourla. Erliegt dort, wo die Berge nah an das Meer heran rücken. Vom Campingplatz aus nahmen wir die parallel zum Wasser verlaufende Straße, später Weg oder Piste, bis wir am Ortsrand der nächsten Siedlung wieder durchgehend auf Asphalt fuhren. Hier hatte der Regen einiges unter Wasser gesetzt und mit einem Bagger mit großer Schaufel hatte man den Weg frei geschoben.

Die nächste Siedlung war wohl nur eine Feriensiedlung, die nun von Hunden beherrscht wird. Als uns an die 10 Hunde bellend umringten, war uns nicht sehr wohl und wir flüchteten. Die Griechen fahren Auto und dann ist es ihnen egal. Uns nicht und das wird unsere weitere Urlaubsplanungen beeinflussen. Der Strand hier ist auch ziemlich dreckig, wohl größten Teil dem letzten Unwetter gedankt, da ist noch viel Arbeit. Schwieriger wird es sein die Ruinen zu entsorgen, die sich über all befinden.

Total im Gegensatz dazu sind die Kirchen im Innern ausgestattet. Eine andere, vor allem uns Protestanten und Atheisten ungewohnte Kultur.

Zurück konnten wir die Hundemeute umfahren und bis sie uns entdeckten, waren wir schon weit genug weg, so dass wir nur noch deren wütendes Geheul hörten. Überraschend war für uns einen blühenden Birnbaum am Wegesrand zu entdecken. Die wilde Birne trägt bereits ihre harten Früchte, blühte trotzdem an vielen Zweigen. Die Wetterkapriolen haben die Pflanze aus dem Konzept gebracht.