Weiterfahrt nach Süden

Heute geht es weiter, kurz vor der Hauptstraße bot sich uns noch mal ein Blick auf die Burg und hinter uns auf den Olymp. Die Landstraße nach Larisa ist noch immer gesperrt. Von der Autobahn konnten wir noch große Verwüstungen erkennen, die die Wassermassen verursacht hatten. Ähnliches sahen wir immer wieder auf der Fahrt in Richtung Volos.

In einem unserer letzten Gespräche meckerten Deutsche über die Autobahngebühren. Wenn ich aber die Möglichkeiten vergleiche, so ziehen wir eine gut ausgebaute wenig befahrene Autobahn einer schlechten Landstraße mit vielen Ortsdurchfahrten vor, vor allem wenn ein größeres Stück des Wegs vor einem liegt.

Gegen Mittag fuhren wir bei Rafail ans Meer. Im Ort ging es mal wieder eng her, aber plötzlich öffnete sich der Ort zum Strand hin. Hier lagen viele, meist kleine Boote, an der Promenade. Da hinter lagen etliche Restaurants und Bars. Hier waren wir unter Griechen. Der richtige Ort für eine Rast.

Nun war es nicht mehr weit, das heißt aber nicht, dass es dann schnell geht, denn schon kurz nach Ortsende blühte es auf einer Wiese. Hier standen hunderte griechische Alpenveilchen und da, wo der Boden offener war Herbstblausterne.

Dann ging es auf die letzte Etappe und nach einem Sträßchen durch den Schilfgürtel der Ebene erreichten wir das Meer und den sehr gepflegten Campingplatz Venezuela. Der Laden ist immer noch geöffnet und enthält das Wichtigste, was man braucht und was nicht verfügbar ist besorgt einem die Chefin bis zum nächsten Morgen.

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