Akro Korinthos

So, nun sind wir endlich auf dem Peleponnes gelandet. Nachdem die Temperaturen am Olymp deutlich unter 30° gesunken sind, sind sie jetzt wieder bei 31°, was sich auch an der Temperatur des Meeres bemerkbar macht. Nun aber mal eins nach dem anderen. Die Fahrt an Athen vorbei über die Berge war landschaftlich sehr schön und so fuhren wir am frühen Nachmittag den Campingplatz Isthmia südlich von Korinth an.

Im Hintergrund Hafen und Raffinerie von Korinth

Das letzte mal wuchsen uns hier die Orangen in den Mund, so hatten wir das Gefühl. Jetzt machte alles einen etwas vertrockneten und abgeschafften Eindruck. Außerdem war der Straßenlärm viel größer. Zwei Schulklassen belegten den größten Teil des Platzes und so sind wir nach nur einer Übernachtung weiter gezogen.

Erster Anlaufpunkt war der Akro Korinthos, einer Festungsanlage, die den Gipfel des Berges einnimmt. Am Fuße erinnerten wir uns noch an eine Quelle, wo wir alle leeren Flaschen auffüllten.

Der Blick vom Berg in die Landschaft ist nach allen Richtungen beeindruckend. Das gilt natürlich auch für die Burgruine. Aber statt da hinauf zu steigen, kletterte ich weiter rechts an die Felsen heran. Dort hatte ich Anfang Mai eine besondere Glockenblume entdeckt und auch dieses Mal gab es für mich eine Überraschung.

Hier standen 2 Schönheiten beieinander, die gelbe Sternbergia und die Efeublättrige Cyclame mit ihren fast weißen Blüten. Weier unten blühten auch noch die Meerzwiebeln. Als die Aufnahmen gemacht waren, rollten wir gemächlich den Berg hinunter und schauten hinab auf die Ausgrabungsstätte von Korinth (s. unsere Reise 2018).

Hinterlasse einen Kommentar