Die Tauernautobahn ließ sich ja so gut fahren, die Berge sah man zwar, aber man spürte sie nicht beim Fahren. Mit 2 längeren Tunnel hatte man die Berge hinter sich gelassen. Mit der GO-Box konnten wir den Stau um die Mautstelle umfahren, um Villach herum und auf der A2 in Richtung Italien.

Wie geplant fuhren wir den Campingplatz Ai Pioppi in Gemona an. Er ist gut ausgeschildert und liegt fast direkt am Fahrradweg Alpe-Adria. Heute waren wir am Bahnhof und haben uns die Einstiegmöglichkeiten für Fahrradfahrer angesehen, es geht. Ausgerüstet mit gutem Kartenmaterial fuhren wir dann die Serpentinen hinauf in das historische Zentrum.


Um den Kirche herum ist es recht nett, aber nach einem Kaffee verließen wir den Ort und fuhren den Alpe-Adria-Radweg bis nach Venzone. Der Ort rühmt sich einer der schönsten in Italien zu sein. Es existieren noch Stadtmauern und Graben und innen ist es wegen der Einbahnstraßenregelung recht ruhig.

In einem typisch italienischen Gemischtwarenladen füllten wir unsere Vorräte auf und fanden danach auf dem Kirchplatz ein Lokal, das uns mit Wildschwein Spagetti und Tortellini mit geräuchertem Scamozze verwöhnte.

Der Radweg war asphaltiert und interessant gestaltet, teilweise auf der alten Bahnlinie. Aber das ist kein Geheimtipp mehr. Morgens und abends fährt ein besonderer Fahrradzug nach Tarvisio mit Anschluss nach Villach.

