Chiemsee

Unsere erste Strecke führte uns bis zum Chiemsee Camping Rödlgries. Auf der dem Weg hier her mussten wir zweimal durch einen Stau und auch sonst war viel los. So waren wir recht froh hier problemlos unter zu kommen. Kein Wunder, obwohl der Platz sehr ordentlich ist, einen schönen Strand und auch sonst gepflegte Anlagen aufweist, liegt er direkt an der Autobahn und auch nachts sind die Rollgeräusche der Autos recht laut.

Nach unserer Ankunft waren wir spontan so begeistert vom Platz, dass wir beschlossen heute eine Radtour um den See zu unternehmen. – Nach dem sich der Morgennebel gelichtet hatte, machten wir uns auf den Weg. Das erste Stück führte uns an der Autobahn entlang, nicht so toll, aber die kürzere Variante, denn auch so hatten wir 60 km vor uns.

Im Irschener Winkel erreichten wir die Hauptroute und zudem ein kleines Ferienparadies, alles sehr gepflegt und wir ließen uns für einen ersten Kaffee in einer Strandbar nieder. Weiter ging es nach Prien, meist auf gesplitteten Wegen, die sich meist gut fahren ließen. In Prien stießen wir auf die Chiemseebahn, die den DB-Bahnhof mit dem Schiffsanleger zur Herren- bzw. Fraueninsel verbindet.

In Gstat konnten wir den umgebauten Schaufelraddampfer bei der Abfahrt beobachten. Optisch gibt er was her, ohne Zweifel, aber ohne das Geräusch der Dampfturbine fehlt etwas Entscheidendes.

Jetzt zähle ich nicht die weiteren Stationen auf, macht die Runde selber. Sie war sehr abwechslungsreich, die Orte liegen geschickt für zahlreiche Pausen. Der Blick ist vor allem vom Norden auf den See mit den dahinter liegenden Bergen ein Genuss.

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