Heute Morgen sind wir mit den Rädern zum Bahnhof von Gemona gefahren. Am Automaten bekamen wir unsere Tickets (5,90€+3,50€ p.P.) nach Tarvisio. Die Züge fahren stündlich. Unserer hatte vorne und hinten einen Großraumwagon nur für die Fahrräder. Nach etwa 45 Minuten stiegen wir mit vielen anderen in Tarvisio aus.

Dort suchten wir unseren Radweg in den Süden, der zuerst durch die Ortschaft Tarvisio führte und danach stetig bergauf bis zu einer Passhöhe von wo aus es fast nur noch bergab ging.

Hier oben führt der Radweg ausschließlich auf einer ehemaligen Eisenbahntrasse, gut asphaltiert und durch Markierungen in 2 Spuren aufgeteilt. Vor allem im unteren Teil reihen sich die Tunnel aneinander, die zwar beleuchtet sind, um aber selber gesehen zu werden ist das Anschalten der Beleuchtung sinnvoll. Da zwischen hat man von Brücken schöne Ausblicke ins Tal und auf die Berge.

Raststationen sind meist 500 m vorher angekündigt und verteilen sich regelmäßig auf die Strecke. In den Ortschaften gibt es einen Pannenservice für Fahrradfahrer. Der Weg ist wirklich gut ausgestattet und führt von Gemona weiter über Udine nach Grado an die Adria.

So wundert es nicht, dass auf dem Weg in beiden Richtung viel Verkehr ist. Wir sind heute 74 km gefahren und da es sehr warm ist, sind wir geschafft und genießen erst mal die Dusche.