Lyon: Street-Art und Funiculaire

Ich hatte im Internet schon viele schöne Street-Art Bilder gesehen und es gibt auch einen Plan der Stadt auf dem sie verzeichnet sind, deswegen war ich gespannt, was wir finden würden. Das heißt, erst mal zur Bushaltestelle, dort ein Tagesticket erstehen, was im Bus nicht möglich ist. So sind wir das erste Stück bis zur Metrostation schwarz gefahren.

Dort bekamen wir dann, was wir brauchten und wir sind von nun an problemlos mit unserem Ticket gefahren. Bei der Endstation in den richtigen Zug zu steigen, war kein Problem, das begann dann beim Umsteigen. Hier wurden wir schnell von Franzosen angesprochen, wenn wir mal ratlos herum standen. Mit Englisch wurde uns schnell geholfen.

Unseren ersten Halt machten wir am Rathaus, gegenüber steht das monströse Theater. Nach einem Kaffee machten wir uns auf den Weg zu den Fresken, wie sie der Franzose nennt. Damit folgte die erste Enttäuschung, entweder sie waren nichts Besonderes oder sie waren von Schmierereien übermalt. Etliche waren einfach blass, verwaschen.

Lyon selber hat uns aber weiterhin gefallen. Auf einem kleinen Platz bekamen wir gutes und nicht überteuertes Essen serviert, so dass wir uns danach auf den Weg zur Funikuläre, den Standseilbahnen machten. Eine führt hinauf zur Kirche Notre-Dame de Fourvière. Mit ihrem Bau wurde 1872 im Neo-Byzantinischem Stil begonnen. Außen befinden sich schöne Marmorreliefs, die Wände sind innen mit großen Mosaiken verkleidet. An der Decke wurde viel Blattgold aufgetragen.

Neben der Basilika befindet sich eine Terrasse, die einen fantastischen Überblick auf Lyon gewährt. Unter einem sieht man die Saone, während die Rhone nur an einem grünen Band von Platanen erkennen kann. Wieder unten in der Altstadt bummelten wir noch etwas herum, bis wir das Gefühl hatten, es wäre genug für heute und uns mit Metro und Bus auf den Heimweg machten.

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