Ankunft in Lyon

Die etwa 100 km sollten eigentlich kein Problem werden. So versuchten wir uns entlang der Rhone auf einer Landstraße. Das Stück erinnerte uns sehr an Rhein und Mosel, bis die Straße uns hinauf in die Berge führte, Richtung Massiv Central. Da sie landschaftlich sehr schön war, versuchten wir über einen Schlenker wieder zur Rhone zurück zu kommen.

Hier führen ja alle Wege nach Lyon und reumütig nahm ich die Autobahnauffahrt für das letzte Stück bis zu dem von uns angestrebten Campingplatz im Süden der Stadt. Der ist ruhig und preiswert und schon auf Tage hinaus ausgebucht. Damit hatten wir nicht gerechnet.

Also den Campingplatz im Norden der Stadt eingegeben und einmal quer da durch. Hier war dann alles anders, was wenigstens bezüglich der freien Plätze angenehm war. In der Zwischenzeit war es Mittag, ich holte die Fahrräder raus und fanden auch in der Nähe ein Lokal. Gestärkt machten wir uns auf den etwa 10 km langen Weg hinunter an Saone und Rhone.

Hier gibt es Busspuren, die auch für Fahrräder frei sind. Auf denen kommt man gut und sicher voran. Weitere Fahrradwege führen an den Flüssen entlang. Das probierten wir zuerst aus, dann schoben wir unsere Räder durch die engen und belebten Gassen. Aber dazu folgt Morgen mehr.

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