Valence

Heute wollten wir das Teilstück der Via Rhona von Tournon nach Valence ausprobieren. Das sind eine Strecke etwa 25 km. Bei strahlendem Sonnenschein, leichtem Rückenwind und Jacke, da die Nacht und auch der Morgen kalt waren, ging es los. Die Strecke führt fast die ganze Strecke direkt an der Rhone oder an ihrem Kanal entlang.

Da die Strecke gut ausgebaut und beschildert war, erreichten wir einen Schnitt von 19,1 km/h. Selbst ins Zentrum von Valence wurden wir gut geleitet, wo wir uns vom Fahrradweg verabschiedeten und unseren eigenen Weg durch die Gassen und über die Plätze der Altstadt suchten.

Valence gilt mit seinen 64 Tausend Einwohnern als das nördliche Tor zur Provence. Bedeutend ist seine Lebensmittelindustrie, von der wir bei unserem Besuch nichts mitbekommen haben. Pfingstmontag war die Innenstadt sehr ruhig und wir waren froh, ein offenes Lokal gefunden zu haben.

Die Altstadt wird durch viele Einbahnstraßen durchzogen, die man als Fahrradfahrer aber immer in beiden Richtungen nutzen kann. Autoverkehr gibt es kaum, hier ist auch kein Platz für Parkplätze, die muss man im Mittelalter vergessen haben. Auf jeden Fall hat uns die Stadt sehr gut gefallen. Im Nachhinein haben wir noch von einer Vielzahl von Kanälen erfahren, die wir beim nächsten Besuch erkunden werden.

ehemalige Markthalle

Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Heimweg, denn es ist Gewitter angesagt. Bis jetzt hängen nur einige Wolken in den Bergen fest und es „Sau-Heiß“.

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