Wanderung entlang der Küste

Vor dem Campingplatz liegt ein gepflegter Strand, aber nur wenige Schritte nach links beginnt ein natürlicher Streifen, der bis ans Wasser reicht. Er ist geprägt durch fast weiße Kalksteinfelsen, einige Büsche und unterschiedliche Blütenpflanzen.

Je nach dem wie viel Humus sich angesammelt hat oder wie stark die Stelle dem Sonnenschein ausgesetzt ist, befinden sich andere Pflanzen. Da wo Gärten in der Nähe sind, haben sich Mittagsblumen oder auch mal Goldlack ausgebreitet. Von einem Garten aus haben sich Opuntien auf den Weg in die Freiheit gemacht. Wenn man ihren Drang nicht stoppt, werden sie die Landschaft in ein paar Jahren bestimmen.

Mit etwas Glück entdeckten wir Orchideen, die zum Teil schon verblüht waren. Eine Italienerin zeigte mir die Stellen von weiteren Arten, an denen ich erst vor kurzem vorbei gelaufen bin. Einmal sah ich eine ziemlich große schwarze Schlange, die vor mir enteilte und mir kein Foto gönnte.

Immer wieder sieht man Löcher im Felsen, sie sehen aus wie frühere Keller, aber nur selten kann man Mauerreste erkennen. In einem Garten sahen wir einen Mann, der mit einem Wildschwein spielte, sein Hund lag daneben und verzog keine Miene.

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