Der heilige Ägidius (St. Gilles) soll hier im 8. Jahrhundert in einer Höhle gelebt haben. Dieser Ort wurde zu einer Pilgerstätte und deshalb baute man hier ein Kloster. Die ältesten Teile stammen aus dem 12. Jahrhundert und sind im Stil der Romanik ausgeführt. Berühmt ist das Portal mit seinem reichen Figurenschmuck. (Foto im vorletzten Blogbeitrag)
Zum einen in den Religionskriegen, dann noch mal in der Französischen Revolution wurde die Kirche teilweise zerstört, später nur noch halb so lang wieder aufgebaut. Der Kirchenraum hat uns durch seine angenehme natürliche Beleuchtung beeindruckt.


Krypta
Unter der Kirche existiert noch von der Vorgängerin eine weiträumige Krypta mit dem Grab des Heiligen St. Gille. Überraschend gibt es dort auch einen Brunnen, der noch Wasser enthält. Die ehemalige Treppe in die Kirche existiert noch, führt aber nur noch bis an den neuen Kirchenboden. Ein ähnliches Kuriosum ist ein Stück Wendeltreppe, das außen in der Luft beginnt und oben im Nichts endet, da sie vom Vorgängerbau übrig gelassen wurde.
Die Altstadt um die Kirche wirkt recht gepflegt und es gibt immer wieder Hingucker Einige Halb-Reliefe könnten von der früheren Kirche stammen, die man hier eingebaut hat, schöne Balkone, Blumenschmuck und Reste der Stadtmauer.





