Es ist richtig herbstlich. Ein stürmischer Wind weht den ganzen Tag und jede Zeit muss man mit einem Regenschauer rechnen. Also spannten wir unser Wohnmobil und fuhren das Stück bis Barth. Direkt am Hafen bekamen wir für 1€ ein Tagesticket.
Über den Bodden verkehrten noch die Fähren, aber sonst traute sich niemand aufs Wasser raus. Die Hafenpromenade ist ansprechend gestaltet und es gibt einige Restaurants, Eisdielen und was so dazu gehört. Hier haben wir leckere große Portionen mit Fisch bekommen.
Später bummelten wir durch das Städtchen. Der Stadtkern weist noch immer die mittelalterlichen Straßenzüge auf, die außen im Kreis herum führen und nur wenige Zugänge ins Zentrum zulassen. Die Bausubstanz ist weitestgehend restauriert und farblich froh angestrichen.

Im Zentrum steht die gewaltige Kirche. Das Innere weist einige schöne Fresken im Altarbereich auf. Sonst betonen die gotischen Rippen die Höhe des Kirchenschiffes. Den Turm, der von außen zugängig ist, kann man mittels einer engen Wendeltreppe besteigen. Eine Ampelschaltung sorgt dafür, dass man niemanden auf der sehr engen und steilen Treppe begegnet.

Oben hat man auf Höhe der Uhr durch 8 Fenster in alle Richtungen einen hervorragenden Blick. Wieder unten bummelten wir noch ein wenig durch die Geschäftsstraßen, kauften ein und erreichten bei den ersten Regentropfen das Wohnmobil. Zum Glück blieb es bei den wenigen Tropfen.




