Ahrenshoop

Die Wettervoraussage sprach von immer mal wieder Regenschauer. Was tun? Mit dem Wohnmobil fuhren wir auf Darß, mal schauen, wo unsere Nachbarn regelmäßig Urlaub machen. Es fing überhaupt nicht hoffnungsvoll, denn die Fahrt startete im Regen, mal mehr mal weniger.

In Zingst regnete es so stark, dass wir erst gar kein Parkticket lösten und statt dessen weiter fuhren. Überraschend klart es sich auf, als wir den letzten Parkplatz von Ahrenshoop erreichten. Der erste Eindruck war: Die eine Durchgangsstraße, die existiert war gerammelt voll in beiden Richtungen, die Parkplätze gut belegt, auf den Fahrradwegen war viel los und auch Spaziergänger fand man überall.

Die Ortschaft liegt geduckt hinter der Ostseedüne und so war der Wind kaum spürbar. Über die Hälfte der Häuser sind Schilfgras gedeckt, Türen und Fensterrahmen freundlich bunt angemalt, die Gärten romantisch gestaltet. Da erkennt man das Künstlerdorf, die Galerien haben auf die Bewohner abgefärbt.

So haben wir etliche Gärten betreten und haben uns die Kunstwerke angesehen, die an vielen Stellen zum Kauf angeboten werden. Allgemein haben sich die Preise den Tourismus-Rummel angepasst. Ein Schnäppchen ist hier nicht zu machen.

Ahrenshoop ist natürlich auch eine Bäderstadt. Gleich hinter den Häusern führen Pfade über die Düne, letzte Strandkörbe stehen am Rand des Strandes, verlassen, etliche Personen laufen am Strand entlang, weiter hinten sieht man 2 Kite-Surfer sich gegen den Wind stemmen. Aber alles macht einen Nachsaison-Eindruck.

Kaum am Wohnmobil, fängt es wieder an zu regnen und wir fuhren zurück auf den Campingplatz.

Hinterlasse einen Kommentar