Heute Morgen sind wir mit dem Rucksack zur Bushaltestelle vor dem Campingplatz aufgebrochen. Alle halbe Stunde fährt der umsonst zum Visitor-Center und dann weiter nach Greenvillage Bar Harbor, dem Kommerziellen Zentrum der Insel.

Wir sind aber schon beim Besucherzentrum ausgestiegen, um uns dort mit den Eintrittskarten zu versorgen. 15 $ pro Person und gelten eine ganze Woche. Von dort starten weitere Busse in alle Ecken der Insel. In unsere Richtung kam bald einer, den wir eine Station weit benutzten, um dann um zu steigen.

Dann standen wir da erst mal mitten im Wald, aber der nächste Bus kam pünktlich und brachte uns zum Sandy Beach, dem einzigen Sandstrand auf der Insel. Hier gab es auch Umkleidekabinen, aber das Wasser soll auch im Hochsommer höchstens 12° warm werden.
Von dort führt ein Wanderweg der Küste entlang. Dieser führt alle paar Meter zu schönen Aussichtspunkten. Man schaut über das Meer auf die vielen nahen Inseln. An einigen Stellen ruhen sich Möven aus, denen man sich sehr weit nähern kann, im Wasser beobachteten wir Möven.

Parallel zu unserem Wanderweg führt eine Einbahnstraße. Heute ist Samstag und alle Parkplätze waren belegt. Da waren wir froh mit dem Shuttle-Bus unterwegs zu sein. Irgendwann kamen wir am Otterpoint an und beschlossen da hin zu fahren, wo es was zu essen gibt.

Der nächste Bus fuhr nach Bar Habor zurück. Den nahmen wir und stürzten uns dort in den Turi-Rummel. Das war es irgend wie schon. Die Häuser wie die Läden haben aber Stil, so dass es Spass macht an ihnen vorbei zu bummeln und zu schauen. Ein Restaurant lag etwas zurück versetzt. Seine kuriose an die Historische Route 66 erinnernde Fassade lies uns einkehren.
Im Innern befanden wir uns in einem Museum für Kuriositäten. Es gab so viel zu sehen, dass die Kellnerin mit uns etwas Geduld aufbringen musste. Dann bestellte wir aber Fish und Chips bzw Hummer: Unser erster auf dieser Reise. Ich durfte die Arbeit übernehmen und durfte dann die Hälfte vom Fleisch Gudrun rüber geben.
Da es nach dem Essen anfing zu tröpfeln, suchten wir die Bushaltestellen auf und ließen uns bis zum Campingplatz bringen. Es gibt auch spezielle Fahrradbusse mit denen man sich bringen bzw. abholen lassen kann. Zu viel Tourismus kann nerven, aber eine gute Infrastruktur ist viel wert.







Wieder tolle Gegend. So ein Hummer ist was Feines 👍🙋
LikeLike