In der Silberstadt Ioánnina

Gestern am späten Nachmittag sahen wir von Nordwest dicke schwarze Wolken heran ziehen, die uns dann bald erreichten und ihre Ladung abluden. Später haben wir uns zu Fuß um den Campingplatz umgesehen. Überrascht haben uns die vielen Patisserien die voll mit Kunden saßen, die aßen und tranken. Der Tag endete mit einem interessanten Sonnenuntergang.

Sonnenuntergang am Pamvótida-See

Heute Morgen war Trubel im Yachtklub, die Boote wurden von Jugendlichen zu Wasser gelassen und es herrschte reger Trainingsbetrieb. Wir nutzten die von der Wetterapp gegönnten wenigen trockenen Stunden und fuhren mit den Rädern in die Stadt. Wir fuhren direkt auf die Stadtmauer zu hinter der sich die Altstadt befindet, mit seinen kleinen Häuschen, Balkonen im ersten Stock und schönen schmiedeeisernen Gittern.

Wir fuhren zum Palastareal, wo wir das Archäologische Museum besuchten. Daneben befindet sich die Fetiyie Pascha Moschee. Innerhalb des Geländes hat man ein Gebäude rekonstruiert in dem sich das private Silberschmiede-Museum befindet. Sehr modern gestaltet wird hier die Silberbearbeitung von der Gewinnung über die verschiedenen Bearbeitungstechniken bis zu den fertigen Werkstücken gezeigt.

Etwas weiter nördlich gelegen kann man die Aslan Pascha Moschee besuchen, die beide als Museum Verwendung finden. Hier ist ein Volkskunstmuseum unter gebracht, wobei der Schwerpunkt wieder auf die Verwendung von Silber liegt.

Durch ein kleines Tor, dass gerade soeben unsere Fahrräder durchließ verließen wir die Altstadt/Festung. An einem kleinen Platz fanden wir neben einem halben Dutzend Cafés auch ein Restaurant. In geschmackvoll eingerichteten Räumen wurden uns traditionelle Gerichte aus Epirus angeboten, Blätterteig-Kuchen/Quiches mit verschiedenen Füllungen.

Ein Spatz inspizierte mal kurz das Innere des Lokals, um sich dann wieder in den Regen hinaus zu verabschieden. Es ist nicht viel, was runter kommt, aber es reicht zum nass werden.

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