Beginnen möchte ich mit dem gestrigen Sonnenuntergang. Die Wolken veranstalteten ein dramatisches Schauspiel, aber ohne einen Tropfen Regen. So konnten wir lange draußen sitzen und den Abend genießen.

Für heute stand dann die Fahrt nach Barby an, dem Ort, der sowohl an der Saale wie auch an der Elbe liegt. Auf bekanntem Weg ging es nach Schönebeck, wo wir die Elbe überquerten. Dann ging ein längeres Stück auf dem gut ausgebautem Hochwasserdamm. Wir kamen auch am Pretziener Wehr vorbei. Mit ihm wurde bereits 1871-75 ein 18 km langer Kanal erbaut, um im Notfall darüber die Stadt Magdeburg vor einem Hochwasser zu schützen.

Das nächste, was uns aufgefallen ist, ist das Schloss Dornburg. Es soll eines der schönsten Barockschlösser Deutschlands sein. Wir ihr seht versteckt es sich geschickt hinter hohen Bäumen.

Bald darauf stehen wir unter der ehemaligen Eisenbahnbrücke von Barby. Ein Schild an der Brücke lud uns ein Barby zu besichtigen. Wir waren etwas zögerlich, wie die Einladung wohl gemeint sei. Dann sahen wir aber einen Fahrradfahrer, der die Brücke überquerte. Das können wir dann auch. Auf die Brücke rauf zu kommen, war etwas heikel.

Doch dann trauten wir uns zu, zufahren, bis halt ein anderer Fahrradfaher entgegen kam. Es gelang uns aneinander vorbei zu fädeln. Der alte Stahlkoloss und der Blick hinab war schon etwas Besonderes.

Barby selber hat nur wenig zu bieten, hat aber auf jeden Fall einen guten „Vietnamesen“. Sehr freundlich wurden wir gut bedient. Zurück nahmen wir die linke Elbeseite und hatten auf dem Damm heftig mit dem Wind zu kämpfen. Nach fast 60 km waren wir auf dem Platz und genießen die Nachmittagssonne.











