Kuhbrücke

Dorfkirche Grießen

Der letzte Campingplatz war doch sehr einfach in der Ausstattung, so dass wir weiter zogen, immer der Neiße, später der Oder flussab folgend. Da es nicht viele Plätze in dieser Gegend gibt, waren wir froh, uns an einen zu erinnern, den wir auf unserer letzten Tour in dieser Gegend sahen.

Kuhbrücke

Wir stehen direkt hinter dem Hochwasserdamm. Angefangen hat das hier mit einem Fischbräterei mit Außenbestuhlung. Dazu kamen später Zimmer für Pensionsgäste, der Campingplatz auf der Obstwiese inklusive Brötchenservice, denn der nächste Laden befindet sich weiter weg.

Gefunden hatten wir den Platz, als wir auf dem Neiße-Oder-Radweg fuhren. Das haben wir auch heute bei sehr warmen Wetter getan. Bis Lebus sind es 25 km. Dort kamen wir gegen Mittag an und bekamen 2 Plätze im Restaurant Oderblick auf der Terasse.

Gudrun probierte Käse mit Feigen, Tomatenmarmelade und Salat, während ich Spinatknödel in Roquefortsose aß. Gut gestärkt ging es dann zurück. Auf dem Damm stehen viele prächtige alte Bäume. Einige müssen ersetzt werden, wie dieser Ahorn, der aus mehr Loch denn Holz besteht.

Von Zechin zur Kuhbrücke

Heute war es längst nicht mehr so windig wie gestern. Die Nacht war frisch, aber die Sonne kommt immer mal wieder durch und wärmt. Also auf die Räder und zu unserem ersten Halt nach Golzow. In der Bäckerei bekamen wir zwar keinen Spritzkuchen mehr, aber die 2 Stück Obstkuchen werden wir uns nachher schmecken lassen. Am geschlossenen Filmmuseum ging es weiter nach Gorgast.

An der Festung vorbei ging es flott nach Küstrin-Kiez. Von dem Ort bekommt man auf dem Fahrradweg nicht viel zu sehen. Plötzlich standen wir auf der Elbebrücke. So weit wollten wir eigentlich nicht. Ein Stück zurück fanden wir den Elberadweg und wendeten uns gen Norden.

Im Gebüsch nahe des Weges wurde ich auf ein Rehpärchen aufmerksam. Der Bock duckte sich vorsichtshalber, während die Rieke mich neugierig betrachtete. Kurz darauf erreichten wir Kuhbrücke: Bemerkenswert ist der Imbis mit Fischräucherei, wo wir gut gegessen haben. Den Butterfisch kann ich wärmstens empfehlen.

Nach dieser Erholungspause ging es gegen den Wind und auf dem Damm zurück nach Zechlin.

Oderradweg Blick nach Süden