Guadaloupe Mountains

Der gleichnamige Statepark liegt im Südost von Texas an der Grenze zu New Mexiko. Der Guadaloupe Peak ist mit 2668 m Höhe der höchste Berg Texas. Das Gebirge war einst Unterwasserriff. Wir kamen von Süden und vor uns erhoben sich schon lange bevor wir da waren die Berge, die Strecke selber war eine trostlose Wüstenstraße. Wenn mal ein Auto entgegen kam, grüßte man sich erfreut, nicht alleine in diesem Gebiet zu sein.

Im Visitor-Center besorgten wir uns neben dem Permit, die nötigen Unterlagen für unseren Besuch und entschlossen uns eine Wanderung zu machen anstatt die Carlsberg Caverns zu besichtigen. Neben dem Besucherzentrum fanden wir als erstes einen kleinen botanischen Garten mit Kakteen. So wussten wir, was wir vielleicht entdecken könnten.

Die Wanderwege sind gut angelegt und ausreichend beschildert. Zu Beginn mussten wir durch ein Gebiet in dem es vor ein paar Jahren gebrannt hat. In Bodennähe war es schon wieder grün, aber viele Bäume streckten ihre kahlen schwarzen Äste traurig in den Himmel. Um so weiter wir in die Berge kamen, um so grüner wurde es. Die Berge scheinen die Wolken anzuziehen und sie zum Abregnen zu bewegen.

Dieses Gebiet ist seit 10.000 Jahren besiedelt. Als erste Europäer kamen Spanier im 16. Jahrhundert in dieses Gebiet, hatten aber kein Interesse sich hier nieder zu lassen. Sie waren auf der Suche nach dem Gold der Indios. Was es hier gibt, ist eine reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt. Erdbeerbäume, Goldkiefern, der Graufuchs, der Berglöwe und Schwarzbären sind hier zu Hause.

Von den großen Tieren haben wir niemanden gesehen, aber es war eine schöne Wanderung direkt vom Besucherzentrum weg durch ein Tal in die Bergregion. Die Bildqualität ist nicht gewohnt, da es eingescannte Dias sind, tut mir Leid.

Auf der „Old Route 66 von Barstow zum Colorado

Bevor wir uns das lange Stück durch die Mojawe-Wüste vornehmen, biegen wir kurz nach Barstow auf die IS 15 Nord ab, um nach wenigen Kilometern die Ghost-Town Calico zu erreichen. Für Besucher der Ghost-Town ist der Campingplatz frei.

Die ehemalige Ortschaft ist abgebrannt, so hat man aus der Umgebung alles Verfügbare zusammen getragen und hat damit dieses Ensemble aufgebaut. Mit etwas Fantasie kann man sich vorstellen, wie die menschen in den Goldrausch-Zeiten gelebt hatten. Dafür sollte man vor Ort übernachten, um bei Öffnung des Parks da zu sein. Später stehen die Busse zuhauf vor dem Eingang und das Feeling ist wie in jedem anderen Freizeitpark.

Spaß hat die Fahrt mit der kleinen Dampfbahn gemacht, da der Lokführer uns über eine Lautsprecheranlage viel über den Ort und das ehemalige Leben hier in der Gegend erzählte. Man muss sich etwas Zeit nehmen, um die Kleinigkeiten zu entdecken, wie einen Badezuber eines Chinesen, der hinter einem haus im Freien steht.

Dann geht es aber weiter, das heißt ein Stück zurück, um zur IS 40 zu gelangen. Die alte Route 66 heißt hier National Trails Hwy und verläuft zu erst nördlich, später südlich des IS 40 meistens entlang den Gleisen der BNSF Eisenbahngesellschaft. Deren kilometerlange Züge etwa alle 10 Minuten zu beobachten sind.

Die Gegend ist eine der trockensten Wüsten der USA. Die Pflanzen sind nicht all zu dicht gesät, aber bei einem Stopp konnten wir doch etliche schöne Exemplare finden. – Die Straße senkt sich langsam hinunter zum Colorado River, der bei Needles so gar nichts mehr vom Grand Canyon an sich hat. Viel Wasser wird für die Landwirtschaft abgezapft, so dass kaum noch was nach Mexiko hinein fließt. Wer kann es den Mexikanern verdenken, dass sie dort hin streben, wo das Wasser her kommt.

Torrey Pines State Natural Reserve

Dieser Park ist ein Freizeitpark mit Wanderwegen auf denen man die Düne nördlich von San Diego (CA) erkunden kann und vor allem einiges über die botanische Vielfalt und Bedeutung der Pflanzen erfahren kann.

Bilder sind beschnitten, bitte anklicken.

Wir kamen vom Badeort Del Mar die Küstenstraße entlang. Ein großer Parkplatz, der bewacht wurde (s. Foto) ist für die Surfer gedacht, die vor der Klippe guten Aufwind erwarten können. Dann geht die Straße steil die Düne hinauf und endet an einem Parkplatz mit Visitorcenter. Gegen eine geringe Gebühr bekommt man einen Tagespermit und Informationen, wie man seinen Tag gestalten könnte.

Bevor wir den Picknick-Platz aufsuchten, wollten wir uns erst mal die namengebenden Torrey-Pinien anschauen. Sie stehen in einem kleinen Wäldchen auf der Kuppe und sind für die Stabilität der Düne verantwortlich. Die Pinien weisen sehr lange Nadeln auf, mit denen sie das Wasser aus dem Nebel kämmen und so die ganze Kuppe auch im Sommer mit Wasser versorgen.

Die einzelnen Wege sind gekennzeichnet und besondere Pflanzen sind exemplarisch über große Schilder erklärt. Zum Meer hin wird der Pflanzenwuchs immer flacher. Hier stehen die Kakteen vor allem. Wir waren überrascht über die Vielzahl von Arten, die hier wachsen. Da es hier bedeutend wärmer ist wie im Küstengebirge, fingen hier die Ferokakteen schon an zu blühen.

Natürlich sollte man immer mal wieder die Nase heben und den herrlichen Blick von der Düne auf das Meer und die Gegend um einen herum genießen. Ja, und da war ja auch noch der Picknick-platz.

Sprühnebel im zeitigen Frühjahr

Ein stabiles Hoch über Frankreich und wir haben hier in Deutschland bis zu 8 Stunden Sonnenschein. Die geschwächten Kakteen im Gewächshaus schlaucht das ziemlich. Es wird bereits über 30° warm, aber nachts haben wir immer noch Frosttemperaturen vor der Tür.

Ich möchte gleich zu Beginn feststellen, dass meine Äußerungen sich auf meine Gewächshauskultur beziehen. Wer seine Pflanzen in anderer Form überwintert, hat die hier geschilderten Probleme in der Form nicht.

Das Einfachste ist, um den hohen Temperaturen entgegen zu steuern ist, genügend zu lüften, aber rechtzeitig, so lange noch die Sonne auf Gewächshaus scheint, die Fenster schließen, dass sich noch etwas Wärme für die Nacht im Gewächshaus aufbauen kann. Die Hydraulik-Stäbe habe ich ausgehangen, da ein Holzklotz im Moment die flexiblere Lösung ist.

Dann sollte man möglichst früh die Pflanzen besprühen, die Oberfläche des Substrats sollte aber nicht durchnässen, sonst faulen die Pflanzen im Hand-umdrehen weg. Die Sprühflasche halte ich penibel sauber, um das Verstopfen der Düse zu vermeiden. So leere ich die Flasche nach dem Sprühen und lasse sie trocken stehen bis zum nächsten Mal. Dann bilden sich auch keine Algen da drin. Ich nehme Regenwasser, um die Kalkstreifen auf der Epidermis zu vermeiden, so wie diversen Zusätze, die das Wasserwerk zu gibt, um die Qualität zu halten.

Seit einigen Jahren gebe ich aber ein Stärkungsmittel hinzu. Ob das hilft, kann ich nicht beweisen, aber ich glaube, dass das Mittel die Pflanzen robuster macht und sie damit nicht so anfällig gegen Schädlinge und andere Feinde sind. Sicher könnte ich auch einen Brennnessel-Extrakt verwenden, aber die gibt es im Moment noch nicht und wenn ich den als Saft im Reformhaus hole, bekomme ich vielleicht das selbe. Dass sich da ein Firmennamen eingeschlichen hat, bitte ich als Information und nicht als Schleichwerbung anzusehen.

Desert View Tower

bei Ocotillo

Wir kamen die IS 8 von Phoenix und wollten nach San Diego (CA). Nach Yuma geht es ziemlich nah an der mexikanischen Grenze entlang. Nach Ocotillo geht es die Berge hinauf. Der Randstreifen wird sehr breit, so dass wir unser Wohnmobil weit von der Straße weg parken konnten, denn wir befanden uns in einem außergewöhnlichem Kakteengebiet.

Die vielen Ferokakteen konnte man schon vom Wagen aus sehen. Wir drehten eine Runde und bestaunten die großen Pflanzen. Bald rissen wir uns von diesem Platz los, denn die nahe mexikanische Grenze oder mehr die Grenzpolizei und unser Stop auf der Autobahn trübte uns die Stimmung.

Aber alles ging gut und als wir kurz darauf bei der nächsten Ausfahrt den Hinweis zu einem Desert View Tower sahen, folgten wir dem Schild. Wir landeten bei einem Kuriosum, wie man es so wohl nur in den USA finden kann. Den Turm hat wohl nie ein Statiker gesehen und eine Genehmigung wird auch niemand eingeholt haben. Innen fanden wir eine kuriose Sammlung von allem Möglichen, aber oben hatte man einen schönen Ausblick. Gegenüber gab es einen Steingarten in dem man den Steinen, so wie die Natur sie geformt hat, mit Farbe nachgeholfen hat. So entstand ein kleiner Irrgarten.

Für uns am Überraschendsten waren die über all angepflanzten Kakteen, vor allem die Cylindroopuntien in ihrer Farbenvielfalt überraschte uns. Kaffee und Kuchen gab es auch. So fuhren wir später voll mit Eindrücken weiter. Übrigens hört die Wüstenvegetation kurz danach abrupt auf. Mit Erreichen der Passhöhe war alles grün und auch frischer. Die Regenwolken regnen sich an den bergen hinter San Diego ab und danach kommt die Wüste.

Aussaat von Kakteen

Warum sollte man das tun, es gibt doch so viele Pflanzen zu kaufen! Zum einen ist das Aufbauen einer Sammlung so viel billiger. Zum anderen macht es viel Spaß den Pflanzen beim Heranwachsen zuzusehen. Aber damit es wirklich ein Spaß wird, sollte man einige Dinge beachten:

Über die Samenernte, Aufbewahrung und Beschriftung habe ich schon mal geschrieben. Jetzt sollte der Samen auf Sauberkeit geprüft werden. Reste der Beere am Samen könnte uns später Schimmel oder Bakterien bescheren. Finden wir so etwas, sollte man den Samen in ein Gefäß mit Wasser schütten, warten bis sich die Beeren-Reste aufgelöst haben, alles gut schütteln und dann das Wasser mit den Beeren-Resten vorsichtig abgießen. Der Samen wird auf ein Küchentuch auf das Fensterbrett geleert, wo sie schnell trocknen.

Für die Aussaat sollten man absolut saubere Töpfe verwenden, also entweder neue kaufen oder die gebrauchten in sehr heißem Wasser reinigen. In den Geschirrspüler habe ich mich noch nicht getraut sie zu packen.Die Größe der Töpfe richtet sich nach der Samenmenge. Ich verwende quadratische 6er-Töpfe für etwa 20 Korn. Dann können sie gut 1 Jahr dort bleiben. Größere Töpfe könnte man durch Hölzchen in Fächer unterteilen, aber Vorsicht: Die Samenkörner reißen gern mal aus.

Dann muss Aussaat-Erde gekauft werden. Manche habe da ihre spezielle Mischung, andere nehmen die aus dem Baumarkt. Ich verwende rein mineralisches Substrat auf der Grundlage von Bims. Auf humoser Erde bildet sich leicht Moos, das die Sämlinge verdrängt.

Im nächsten Schritt sollte man für jede Samenportion ein Schildchen schreiben. Bleistift auf Polystyrol ist recht langlebig. Wer auf Nummer sicher gehen möchte und im nächsten Jahr wieder aussäen, für den lohnt sich auch ein beheizbares Anzucht-Gewächshaus. Die passen meist auf die Fensterbank.

Aufgehangen unter das Gewächshausdach geht es auch

Dann kann es los gehen: Substrat bis 1 cm unter den Rand des Topfes füllen, den Samen AUF das Substrat verteilen und die mit 2 mm großen Quarzkies dünn abstreuen. Schildchen hinein stecken. In das Anzuchtgewächshaus stellen oder die Töpfe mit einer Frischhaltefolie verschließen. Die Töpfe werden von unten mit lauwarmen Wasser angegossen bis das Substrat oben feucht aussieht.

nach einem Jahr

Besondere Verfahren sind noch das Beizen von Samen. Die Mittel mit Anwendungsbeschreibung bekommt man beim Kakteenfachhandel. Früher wurde häufig noch Chinosol ins erste Wasser gegeben, um alles keimfrei zu halten. Das gibt es nun nicht mehr zu kaufen. Wer bis zu diesem Punkt sauber gearbeitet hat, kann auch darauf verzichten.

nach 3 Jahren zum Teil blühfähig

Jetzt sollte unsere Aufzucht bei etwa 25°C an einem hellen Platz stehen und die ersten 2 Wochen oberflächlich nicht abtrocknen, dann zeigen sich je nach Art in etwa 6 Tagen die ersten Keimlinge.

Clarkdale bei Sedona AZ

Blick von Jerome ins Valle Verde

Sie erinnern sich, wir haben Halt gemacht in den Mingus-Mountains. Jetzt fahren wir die 89A weiter über Jerome, mit schönem Blick ins Tal, hinunter nach Clarkdale, einem etwas größeren Ort.

Hier wird uns verschiedenes angeboten: Eine Zugfahrt entlang des Green River. Das Tal ist nur per Zug oder Pferd zugänglich und bietet eine attraktive Landschaft inklusiv Adler.

Den Besuch des Tuzigoot National Monument, eines befestigten Dorfes der Native Americans aus einer Zeit, da es hier noch keine Weiße gab. Wie man es erwartet, gibt es ein Visitor-Center mit Film und weiteren Informationen samt Giftshop. Hier verkaufen man Handarbeit der Einheimischen Stämme und keine Industrieware aus Hongkong. Deswegen sind die Dinge auch etwas teurer, dafür zertifiziert.

Mit der Broschüre kann man die Ruinen selber erkunden, was recht interessant ist. Danach haben wir die Umgebung noch etwas unsicher gemacht und haben nach Kakteen Ausschau gehalten. Die Talebene liegt geschützt und ähnelt schon stark der Wüste weiter im Süden und so fanden wir auch ganz andere Pflanzen.

Weiter wird ein Besuch im Dead Horse Ranch State Park empfohlen. Der ist etwas für Wanderfreunde die zu Fuß oder per Pferd unterwegs sind. Es gibt einen Campingplatz, wo man sein Pferd neben dem Zelt festmachen kann.

Die Mingus Mountains bei Sedona AZ

Arizona steht für viele als Synonym für Wüste und Kakteen. Dabei hat Arizona viel mehr zu bieten. Von der heißen mexikanischen Grenze hebt sich das Land nach Norden und am Grand Canyon erreicht die Hochebene gut 2000 m Höhe, große Gebiete sind mit Wäldern bewachsen.

Wenn man von Tucson und dem Saguaro National Park kommt, genießt man um Sedona herum den Duft der Kiefernwälder, die kühlere Luft und wer es mag auch die spirituellen Ort dieser Gegend. Wir kamen über die mingus-Mts. und vertraten uns etwas die Beine und waren überrascht hier im Wald auf Echinocereus coccineus und Agaven zu stoßen.

Es war später Frühling und so blühte auf der Waldboden noch Iris, Lupinen und der Indian Paintbrush. Die Echinocereen standen auf Felsabsätzen, sehr sonnig, aber auch in Spalten und im hohen Gras. Die Pflanzen sind hier auf jeden Fall winterhart, denn sie müssen Frost und Schnee aushalten. – In meinem nächsten Beitrag werde ich die Kakteen, die nur ein paar Kilometer weiter, unten im Tal, wachsen beschreiben. Bei Interesse: Follow me.

Kakteen im Januar

Heute kam endlich mal wieder die Sonne kräftig heraus und motivierte mich nach den Kakteen zu schauen. Im Steingarten froren die Pflanzen noch bei Reif und Schnee. Das halten sie gut aus. Anders ist es bei vielem Regen, vor allem im späteren Frühjahr. Die Opuntien kommen dabei mit dem Regen besser zurecht wie die Echinocereen, die sich freuen, wenn man ihnen ein kleines Dächlein aus einer Plexiglasscheibe verpasst hat. Dazu ist jetzt immer noch Zeit.

Im Gewächshaus sollte man einen Kontrollgang durchführen, gibt es irgend wo Leichen, die sofort entsorgt werden sollten? Damit meine ich aber nicht verschrumpelte Exemplare, wie die Lophophora, der man den Wassermangel ansieht. Bloß jetzt nicht gießen, eine kalte Nacht bei nassen „Füßen“ und die Pflanze können Sie vergessen. Die erholt sich wieder.

Bei der Kontrolle werden Sie feststellen, dass man das eine oder andere Samenkorn bzw. Beere übersehen hat, die man ernten kann und an Interessierte verschenken. Bei meiner Eriocephala (Notocactus) warsii sauge ich den Samen in ein Glas. Hinter den Strohhalm und vor den Mund nehme ich ein Taschentuch, um die Areolenwolle nicht ein zu atmen.

Bei manchen Kakteen werden Sie feststellen, dass sie im letzten Jahr an Wachstum zugelegt haben und kaum mehr Platz zwischen Topfrand und Pflanzenkörper bleibt. Einen guten Zentimeter Platz auf allen Seiten sollten Sie den Pflanzen schon gönnen. Und denken Sie dabei, dass die Pflanzen im Moment geschrumpft sind. Die pumpen sich ab März wieder mit Wasser auf und dann folgt das neue Wachstum. Manchmal will/kann man sich keine größeren Töpfe leisten. Es wird Zeit eine Gruppe zu zerteilen. Dazu ist jetzt auch die richtige Zeit. Nach dem Abnehmen der Triebe lässt man sie einige Zeit zum Abtrocknen liegen, bevor man sie wieder eintopft.

Das erfreulichste an so einem Kontrollgang ist, dass man immer mal wieder auf frische Knospen stößt. Die Titanopsis wird wohl heute noch erblühen, während die Aloen ein Dauerblüher darstellt. Deren Hauptblüte aber im Februar und März zu erwarten ist.

Das Thema Aussaat werde ich in Kürze in einem weiteren Beitrag behandeln.

White Sands

Es hat geschneit und es geht auf Weihnachten zu. Dann kann man schon mal an die weißen Dünen zurück denken. Kommen Sie mit auf einen gedanklichen Abstecher nach New Mexiko. Ja, dort befinden sich die weißen Dünen. Eigentlich ist das purer Gips (Kalzium-Sulfat), den der Wind hier ablagert. Strahlend weiß leuchtet er in der Landschaft und bildet einen großen Kontrast in der Landschaft.

Echinocereus triglochidatus

Diese ist leider zum größten Teil militärisches Gelände und es gibt nur eine kleine Zufahrt zum „White Sands National Monument“ und diese liegt am Hwy 70 nördlich von El Paso.

Der Gips stammt von einem See westlich der Dünen, dessen Wasser immer wieder verdunstet. Die Gipsablagerungen werden ständig vom Wind in östliche Richtung davon geweht. Einige Dünen wandern bis 9 m im Jahr. Was von den Pflanzen vom Gips verschüttet wird stirbt ab. So findet man nur am Rande der Dünen Pflanzen, die mit diesen Bedingungen klar kommen. Wir fanden hier Echinocereen, Yuccas und einige andere Arten. Vor allem die Yuccas scheinen sehr tief zu wurzeln, denn die fanden wir auf auf den Dünen.

Sandverbene

Die Besucher, vor allem Kinder kommen aus anderem Grund hier her. Der Gips-Sand ist so weich, dass er sich wunderbar zum Schlitten fahren eignet. Das ist ein beliebter Ausflugsort für die Kindergärten. Am Eingang des Parkes im Visitorcenter erhält man Informationen zu den Wanderungen, die man unternehmen kann, eingeschlossen Warnhinweise, denn es kann hier im Sommer sehr heiß werden. Für die Erwachsenen stehen ein paar Sitzgarnituren und Grillstellen in der Nähe des Parkplatzes. Für uns war das ein befremdender Anblick, aber bei Sonnenuntergang könnte hier ein interessantes Farben-Schauspiel zu sehen sein.