Gestern haben wir Österreich verlassen und sind über Bozen in den Vinschgau gefahren, hier sollte es wärmer und trockener sein. Den Scheibenwischer konnte ich wirklich kurz vor Meran ausstellen. Der Campingplatz in Meran war dafür voll und so wischen wir auf einen neuen Platz in Partschins aus. Da hatten wir Glück, aber nur ein bisschen, den die Nacht kam uns mit Kurtaxe auf über 100 €. Wir fragen uns, warum wir nicht gleich weiter nach Goldrain gefahren sind, den Platz kannten wir ja.

Das Bild zeigt den Blick über das Tal kurz vor Sonnenuntergang nachdem ein letzter Schauer nieder gegangen war und die Bergspitzen überzuckerte. So sah es vor 2 Monaten auch aus. In Goldrain fühlen wir uns wohl, klein, gemütlich und gepflegt und da das Wetter sich total gebessert hat, nahmen wir die Räder und fuhren den Radweg in Richtung Rechenpass.

Der Weg ist gut ausgebaut und führte zuerst durch Obstplantagen. Auf der Höhe von Schlanders wird das Tal eng und der Weg führt eng an der Etsch mal auf der einen mal auf der anderen Seite. In Laas wird Marmor abgebaut, der sich in einer Reihe Skulpturen entlang des Weges wiederfindet. Blühen tut nicht viel Interessantes, so war ich froh eine gelbe Clematis zu entdecken.


Wir fuhren unterhalb von Laas vorbei zwischen Apelbäumen, einem kleinen Auwald und Wiesen bis nach Prad am Stilfserjoch. Hier gibt es auch einen Campingplatz, vielleicht ein günstiger Ausgangspunkt, um mal ganz hinauf zum Rechensee zu fahren.

Auf jeden Fall machten wir hier kehrt und sausten mit Rückenwind das Tal hinab.
Hallo, die Strecke ist mir auch sehr vertraut, kennt ihr Glurns? Wenn nicht , dann nicht verpassen.
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Kloster Müstair , kleiner Ausflug
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