Ortona

Mit den Fahrrädern soll es zum nahen Ortona gehen. Der Campingplatz liegt auf dem hohen Ufer, so wie der Ort auch. Wo liegt das Problem?, an einem kleinen Bachlauf den man fast auf Meereshöhe überqueren muss. Mit guten Fahrrädern war auch das kein großes Problem. Wieder auf der Höhe erreicht man kurz darauf den „Balkon“, eine wunderschöne Promenade mit Blick auf den Hafen, den Bahnhof und die Küste nach Süden hin.

An vorderster Stelle liegt die Festung, eine Ruine, denn die Stadt wurde am Ende des 2. Weltkriegs heftig umkämpft. Kaum ein Stein blieb auf dem anderen. Teile der Burg wurden wieder aufgebaut. Einen Teil kann man ohne Eintritt besichtigen.

Der Reiseführer hat wenig erwähnenswertes über die Stadt zu sagen weiß. Wer die Augen offen hält findet trotzdem immer wieder reizvolle Motive. Ein Einbahnstraßensystem und eine ganz verkehrsberuhigte Zone lädt zum Bummeln ein.

Von oben sahen wir die Via verte, den Fahrradweg, und fuhren die Serpentine zum Hafen hinunter. Er verläuft wunderschön zwischen Eisenbahnlinie und Strand, nur leider ist der Weg nach gut einem Kilometer gesperrt, Bauarbeiten. Also ging es wieder zurück, die Serpentinen zur Stadt hinauf und von da den bekannten Weg zurück zum Campingplatz. Am Straßenrand sahen wir den Purpur-Orchis und das rosa Kantenlauch.

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