Porte-la-Nouvelle

Sonniges Wetter, dann mal auf, mit dem Ziel das Ende des Kanals zu erreichen. Der größte Schock kam gleich zu Beginn, der Weg war noch schlechter, tiefe Spuren im lehmigen Boden, Pfützen grobe Steine. Nein, das ist kein Fahrradweg. Trotzdem haben wir uns durch gekämpft, Landschaftlich war der Ausflug ein Erlebnis.

Links von uns befand sich zuerst eine große Lagune, später das Meer. Rechts der Kanal, parallel dazu die Eisenbahnstrecke Barcelona-Narbonne, danach wieder eine Lagune mit Kyte-Surfern. Ja, und Wind gab es auch.

Insgesamt kamen wir an 2 Schleusen vorbei. Kurz nach der letzten Schleuse war auch wieder Autoverkehr möglich, gleich war mehr los. Dabei waren wir überrascht wie viele Radfahrer mit voll gepackten Satteltaschen unterwegs waren.

Porte-la-Nouvelle, der neue Hafen, ist eigentlich ein verträumter Fischerort, wenn man davon absieht, dass man nördlich am Strand den Hafen und Industrie angesiedelt hätte. In den Gässchen merkt man nichts davon und man kann gemütlich Essen gehen. Wir haben uns für Lasagne mit Jakobsmuscheln entschieden. Wir können es in diesem Lokal nur empfehlen.

Dann ging es auf den Heimweg, zuerst über und unter etlichen Brücken, dabei entdeckte ich das schöne Fresko mit der historischen Ansicht des Ortes. Dann haben wir uns mit dem Navi eine bessere, asphaltierte Route gesucht und der dann gefolgt, 3 Autos auf 20 km, das geht doch.

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