Radtour nach Agen

Dass wir bereits vor ein paar Jahren dort waren, fiel mir erst auf, als wir an einem besonderen Streetart-Gemälde vorbei kamen. Damals kamen wir von Osten in die Stadt hinein, dieses Mal von Westen, etwa 10 km vom Campingplatz aus.

Nur 2 kurze Stücke mussten wir auf einer stark befahrenen Straße fahren, dann kamen wir an der Kläranlage und etwas weiter flussauf am Wasserwerk vorbei. Normalerweise sind das keine Orte, um vom Fahrrad abzusteigen, dieses Mal schon.

Das nächste Highlight war die Pont Canal, wo der Garonne-Seitenkanal hoch über die Garonne und den Fahrradweg geführt wird. Auf dem Bild sieht man eine Bootsbesatzung über die Brücke hinaus schauend.

Kurz darauf erreichten wir die Innenstadt. Häuser wie das Museum und das Theater besitzen eindrucksvolle Bauwerke, viele der Stadthäuser müssen aber grundlegend saniert werden, einige Läden stehen leer da. Die Stadt versucht durch Blumenschmuck, Deko in den Straßen oder Baumkronen so wie Kunstobjekte die Innenstadt freundlicher zu gestalten.

Essen gehen ist manchmal kompliziert, Sonntags sind die Lokale „complet“, Montags dafür geschlossen. Da bleibt oft Fastfood oder wie heute ein Taco-Restaurant, originell über mehrere Etagen verteilt, das Essen kam sicherlich aus der Mikrowelle.

Nach einer weiteren Runde durch die Innenstadt bei Sonnenschein zogen in der Ferne dunkelgraue Wolken auf. Also, den Fahrradweg für den Rückweg gesucht und los geradelt. Beim letzten Ort vorm Ziel fing es an zu regnen. Zuerst hielt ein Haselnussstrauch das meiste ab, dann zogen wir uns unter eine Treppe zurück. Die Wäsche (links im Bild) hatte jemand vergessen und wurde nass, während die Kaktusblüte gut geschützt durch das Dach weiter blühte.

Hinterlasse einen Kommentar