Fahrt nach Carantec

Von unserem Berg mussten wir hinunter an den Hafen von Morlaix. Das Flüsschen heißt auch Morlaix, der sich dann in die Bucht von Morlaix ergießt. Gießen, das ist auch das Stichwort für den heutigen Tag, denn kaum hatten wir die Uferstraße erreicht, fielen die ersten Regentropfen.

Ein großer Maronenbaum hielt das meiste ab. Schauer dauern ja meist nicht lange an, aber als wir gerade auf den Sätteln saßen ging es von vorne los. Wir ließen uns aber davon nicht abschrecken. Dem blauen Himmel entgegen und Streetart-Kunstwerken vorbei steuerten wir auf den westlichen Ausgang der Bucht zu.

Auffallend ist eine Kette von Inseln, die die Bucht abschließen. Auf einer steht eine Burg, auf einer anderen ein Turm. Damit war Morlaix von Seiten des Meeres her gut geschützt. Carantec liegt auf einer Halbinsel, hat einen Hafen und viele Häuser scheinen Wochenendhäuser zu sein.

Heute am Montag waren wir froh eine Pizza zu bekommen. Die Furt am Hafen, die auf eine der vorgelagerten Inseln führt, stand schon wieder unter Wasser. Ein Blick zum Himmel lies uns grübeln, ein heller Blitz lies uns ein Buswartehäuschen aufsuchen, aber nichts passierte.

Also beschlossen wir heim zu fahren. Vor uns Morlaix schien gerade aus einer heftigen Schauer aufzutauchen, also nicht zu schnell fahren und die Sonnenstrahlen genießen. So kamen wir trocken beim Wohnmobil an und räumten die Fahrräder leer, gerade rechtzeitig bevor uns ein heftiger Schauer traf. Keine Ahnung woher der kam, denn gerade hatte noch die Sonne geschienen, wie jetzt auch. Bretonisches Wetter halt.

Morlaix / Hafen

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