Der Wetterbericht machte uns nicht Mut für eine Fahrradtour, außerdem mussten wir noch etwas einkaufen, also nahmen wir das Wohnmobil und fuhren in Richtung St. Malo. Gudrun hatte heraus gefunden, dass es dort ein großes Aquarium gibt. Und was kann es bei Regenwetter besseres geben, als sich ins Wasser zu begeben.

Und das taten wir im wahrsten Sinne des Wortes. Zuerst beobachteten wir in einem Freibecken Rochen und ihre Jungtiere. Aber dann wurden wir eingeladen in die Tiefe der Meere abzutauchen. Wir bestiegen die Gondel einer „Geisterbahn“, nur mussten wir dazu eine kleine Wendeltreppe innerhalb der Gondel hinabsteigen.


Und schon sahen wir die Fische schuppennah vor den Fenstern vorbei streichen, dabei bewegte sich die Gondel vorwärts. An anderer Stelle bestiegen wir einen Aufzug, die Kabine rumpelte und die an den Fenstern vorbei ziehenden Bilder verstärkten die Illusion immer weiter bis hinunter auf den Meeresgrund zu gelangen. Einfach gut gemacht.


In einem anderen Raum gelangten wir in die Mitte eines Aquariums und die Fische schwammen im Kreis um uns herum. Natürlich gibt es auch die üblichen in die Wand eingelassenen Aquarien, die sehr abwechslungsreich ausgestaltet waren und mit interessanten Pflanzen und Tieren aus allen Meeren bestückt waren.
