Le Château de Fougères

Heute soll es in das Schloss hinein gehen. Wir würden eher von einer Burg sprechen, denn die Verteidigung stand beim Bau im 12. und später im 14. Jahrhundert im Mittelpunkt der Planung.

Die Bretonen im Westen, die Normandie und das Anjou unter den französischen Königen im Osten und immer wieder die Begehrlichkeiten der Briten ließen hier die größte Burg Frankreichs entstehen. Hier auf einem Felsen, der ins Tal hineinragt stand wohl zuerst eine Burg aus Holz. Mit der Zeit entstanden drei von einander durch Tore getrennte Innenhöfe. Im letzten befanden sich die Räume der Bewohner.

Besichtigen kann man die Türme, die Mauern und Höfe. Von den einst existierenden Häusern sind kaum mehr als die Grundmauern erhalten. Mit einem Audioguide folgten wir einem Rundgang. Zusätzlich konnte man 3 der Türme ersteigen von denen man aus einen herrlichen Rundumblick hatte.

Die Stadt entstand beginnend mit Handwerkhäusern zu Fuße der Mauern. Die reicheren Personen bauten weiter oben und ließen eine Stadtmauer errichten. In dem vor der Burg liegenden Straßen fand ich eine angemessene Bemalung: Ein großer Mensch, ein kleineres Fahrrad und ein klitzekleines Auto, ja so sollte es sein (s. Foto unten).

Es gab recht viel zu laufen und zu schauen, so dass wir uns vor dem Tor der Burg in einer Crêperie niedergelassen haben. Die Tagescrêpe war mit Schinken, Zucchini-Streifen und Pinienkernen, Käse und Trüffeln bedeckt. Natürlich gehörte dazu eine Schale trockenen Cidre.

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