Gestern sind wir an Lyon vorbei an die Saône gefahren. Hier etwa 20 km nördlich von Mâcon stehen wir auf einem Campingplatz, der sich anfühlt wie „Klein-Niederland“. Das Personal spricht nur gebrochen Französisch und 90% der Besitzer kommen aus unserem Nachbarland, dann gibt es hier noch einige Deutsche, so dass man sich als Franzose wie im Ausland vorkommt.

Die Zufahrt hat auch noch eine Besonderheit: Im letzten Ort vorher sahen wir eine Höhenbegrenzung von 2,80 m, was uns nicht ausreicht.

Vorsichtig fuhren wir weiter und entdeckten, dass wir kurz vor der für uns gesperrten Brücke links über eine schmale Kanalbrücke in den Campingplatz abbiegen müssen. Dass man die Höhenbegrenzung ernst nehmen sollte, erfuhr vorhin ein Lieferwagenfahrer, der mit einem heftigen Knall die Warnbarke oben zur Seite schleuderte.


Die Fahrradtour heute auf der „Voie Bleu“ nach Mâcon führte uns durch eine schöne Landschaft entlang der Saône. Mâcon selber hat nicht viel zu bieten. Wir schoben unsere Fahrräder durch die Fußgängerzone und waren nach einem Kaffee auf dem Rückweg. Kurz vor dem Campingplatz machten wir Halt bei einer Bäckerei/Restaurant.

Immer mehr Bäcker bieten neben den normalen Produkten auch Essen an. Ein Sandwich ist ja nichts außergewöhnliches, aber hier war es ein 3-Gänge-Menue mit einem Fleischgericht als Plat-du-Jour. (Tagesgericht).