Der Ort befindet sich nördlich von Carcassonne am Rande der Montagne Noire. Die 829 Einwohner leben auf einem schmalen Felssporn. So schmal sind auch die Sträßchen und die Durchgangsstraße ist nur für Fahrzeuge unter 3,5 t erlaubt.

Die Haupteinnahmequelle ist der Gemüseanbau und der Wein, in den letzten Jahren wurde der Tourismus immer wichtiger. Beworben wird der Ort als Dorf der Bücher und der Künste. Hier gibt es 15 antiquarische Buchhandlungen, Kunsthandwerker, ein Museum der Buchdruckerei und eine königliche Tuchmanufaktur, die jetzt Künstler übernommen habe.


Von außen kann man die Reste einer Stadtmauer erkennen. Gärten fallen steil ab zu einem größeren Bach an dem Mühlen gebaut worden sind. Im Ort sind die meisten Gassen nicht befahrbar, dafür schmücken eine Unzahl von Blumentöpfen die Wegränder.


Die Läden sind in den schmalen Häusern untergebracht und liebevoll dekoriert. Die Kirche aus dem 13. Jahrhundert wirkt vor allem von innen ziemlich alt und renovierungsbedürftig. Mehrere Restaurants bieten ein preiswertes Angebot, während der Lebensmittelladen nur das Notwendigste im Angebot hat.


Wir sind ganz bis oben hinauf gefahren und haben danach die Fahrräder abwärts geschoben um genügend Zeit zum Gucken zu haben. Da wir nicht so fit im Lesen französischer Bücher sind, hielten wir hauptsächlich vor den Kunstgewerbeläden und waren bald durch den Ort durch und fuhren zum Campingplatz zurück. Hier blühen auf einem der Stellplätze 4 verschiedene Orchideenarten.