6 km entlang des Kanals und schon waren wir mitten drin. Hier fängt auch der Kanal du Midi an, dem wir auf einem weiteren Fahrradweg halb um den Ort folgten, weil wir keine Brücke über den Kanal auf die andere Seite fanden. – Endlich waren wir drüben, nur ließ der Verkehr nicht erkennbar nach. Selbst was wie eine Fußgängerzone aussah, wurde von einzelnen Lieferwagen und Motorrädern genutzt.

Um die Kathedrale war es dann ruhig, hier bekam man einen Kaffee, den wir im Sonnenschein auf dem Platz genossen. Die Kirche sah ja schon von außen groß aus, aber von innen wirkte sie noch höher, und das bei einem romanischen Bauwerk. Der Altarraum war schön ausgemalt, nur ist es ziemlich dunkel hier drin. Auf einer Seite stehen eine Reihe von Heiligen-Büsten, die wir so noch nicht gesehen haben.


Die Auslagen der Geschäfte waren interessant und immer wieder blieben wir wegen interessanter Dekorationen stehen. Es ist uns aufgefallen, dass die Stadt ein sehr uneinheitliches Erscheinungsbild abgibt. Hier stehen vom Mittelalter angefangen so ziemlich alle Baustile neben einander.


Geprägt wird das Bild von Toulouse von seinen Wasserwegen, der Garonne, dem Kanal entre 2 Mer, dem Kanal de Brienne, der einen Zugang zur Garonne darstellt , la Saudrune und dem Kanal de Midi, der in einem großen Bogen 3/4 der Stadt umschließt. Hier befinden sich auch diverse Parkanlagen. Alles umschließt ein weiter Industriegürtel.



