Der Ort war ursprünglich ein befestigter römischer Ort. Zu seinem geschichtlichen Erbe gehört, dass er auf dem Weg Via Podiensis, einem der 4 befestigten Weg nach Santiago de Compostella liegt.

Außerdem liegt er im Gebiet des Kreuzzug gegen die Albigenser (1209–1229), der Hundertjährige Krieg gegen die Engländer (1337–1453) und die Religionskriege (1562–1598), was blieb ist ein reizender Ort, einem der „plus belle Villages de France“. Vom Parkplatz liefen wir direkt auf St. Peter zu, deren Ursprünge bis ins 12. Jahrhundert zurück reichen. Etliche Umbauten und Restaurationen musste sie mit den Jahren über sich ergehen lassen.


Von hier hat man einen schönen Blick über die Garonne (s.o.), eine alte Hängebrücke, die Ebene inklusive Kernkraftwerk. Dreht man sich um, läuft man auf den alten Kornspeicher zu. So interessant er aussieht, kann ich mir nicht vorstellen wie er ehemals funktioniert hat.


An verschiedenen Stellen findet man kleine Pilgerfiguren an den Häusern, die mit einen Teil des Charmes des Ortes ausmachen.


Zum Schluss schritten wir durch den alten Uhrturm aus dem 17. Jahrhundert, dem einzigen Stadttor, das es noch gibt. Auffallend ist, dass hier oft Ziegelsteine verwendet werden, teils zur Verfachung der Fachwerke, teils im Wechsel mit Natursteinen.

