Moissac

Es ist immer noch frisch draußen, aber der Wetterbericht versprach uns einen trockenen Tag. Den wollten wir ausnutzen, um die Voie Verte in Richtung Toulouse zu erkunden. (Wer sich schlecht vorstellen kann, wo wir im Moment sind, möchte doch bitte die Ortsnamen in Googlemap eingeben. Eine Übersichtskarte hier im Blog würde zu viel Platz einnehmen, wenn sie aussagekräftig sein soll. Danke!)

Platanen und Ahornbäume ragen imposant über den Weg. Rechts von uns sehen wir hoch über uns den Uferrand der Garonne, aber das wird sich ändern. Schleuse für Schleuse klettern wir höher bis wir 3 km außerhalb von Moissac auf einer Kanalbrücke den Nebenfluss Tarn überqueren.

Hier machten wir Kehrt und kehrten nach Moissac zurück. Der Kanal fließt hier mitten durch den Ort. Eine alte, noch funktionsfähige Drehbrücke ermöglicht Fußgängern den Kanal zu überqueren. Südlich des Kanals erstreckt sich der Ort bis zum Ufer der Garonne hin, während der größere Teil mit dem Kloster sich im Norden befindet. Eine nette Fußgängerzone führt direkt zum Portal der Kirche. Davor kann man gemütlich sitzen und genießen, was die hiesige Küche zu bieten hat.

Hinter der Kirche liegt der berühmte Kreuzgang des Klosters und die Nachtquartiere für Pilger. Jedes Kapitell des Kreuzgangs ist anders gestaltet. Im Moment ist man dabei sie einzeln heraus zu nehmen und zu restaurieren, vor allem sie zu reinigen.

Später fuhren wir zurück, machten aber noch eine Pause an einer Schleuse. Das Wärterhaus ist bewohnt und der Besitzer bietet Kaffee und Crêpes an. Bezahlt wird nach freier Entscheidung in ein Sparschwein.

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