Playa de Gandia

Wir hatten ja nicht weit zu fahren, so etwa 50 km weiter nach Süden, aber die Suche nach einem Supermarkt mit einem großen Parkplatz erwies sich als aufwendig. Für die letzten Kilometer hatten wir die Information nicht dem Navi zu folgen, was wichtig war, denn als wir vor einer sehr engen Eisenbahnüberführung standen und der danach folgende Weg eine schmale Spur durch einen Sumpf war, kehrten wir um und versuchten unser Glück über größere Straßen, was mit etwas Gespür gut funktionierte.

Die Anfahrt erschreckte uns in so fern wir auf eine große Reihe von Hochhäusern zufuhren, die in mehreren Reihen den Strand entlang aufgereiht sind. Unser Campingplatz liegt dagegen wenige hundert Meter zurück versetzt zwischen Gräben, Schilf und Oragenplantagen ganz ruhig und idyllisch. So ruhig, dass wir auf dem Weg eine Sumpfschilkröte entdeckten, die über die Straße wollte.

Am Nachmittag sind haben wir den Hochhausgürtel durchquert und gelangten an eine breite Promenade, die in einen feinsandigen Strand überging. Alles sauber gerecht, fiel uns keine einzige Kippe oder Flasche auf. Trotzdem ist das nichts für uns. Wir fuhren weiter bis zu einem Hafen.

Hier liegen zum Glück nicht nur Yachten, sondern auch Fischerboote und ein Frachtschiff wurde gerade entladen.

Um eine Schule herum fanden wir etliche schöne Wandmalereien. Die Schule ist rund herum wie ein Gefängnis von einer Mauer umgeben, zu ihrer Sicherheit, hat man mir erzählt.

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