Zuerst das für uns das Wichtigste: Das Wohnmobil wurde repariert und wir können weiter fahren. Da in Spanien noch viel unter Wasser steht, bleiben wir vorerst in der Nähe, um noch weitere Voie Vertes auszuprobieren. Aber vermutlich werden wir DEN Blick auf den Mont Canigou nicht mehr haben.

Gestern habe ich noch eine Runde außerhalb des Campingplatzes gedreht und geschaut, was hier so blüht. Viel ist es nicht, denn durch die intensive Landwirtschaft gibt es kaum Flächen, wo sich die ursprüngliche Natur halten konnte. Das erste was ich fand ist der Eisenkraut-Salbei, der sich am Ufer auf wenigen Quadratmetern ausgebreitet hat und nun bereits der Sense zum Opfer gefallen sein wird. Etwas weiter fand ich wenige Exemplare des Ackerlöwenmäulchens.


Von den Wolfsmilchgewächsen habe ich diese 2 ausgewählt: Euphorbia serrata links und Euphorbia cyparissias rechts.


Jemand von zu Hause hat vom ersten Zitronenfalter erzählt, den habe ich hier noch nicht gesehen, aber den Pieris bryoniae (Bergweißling) und den Lasiommata megera – Spitzmaus. Wie der auf den Namen Spitzmaus gekommen ist, würde ich gerne wissen.


Am Schluss noch 2 besondere wegen ihrer Namens, nämlich die Skorpionswicke

und die voller Blüte stehende Skorpion-Ginster – Genista scorpius. Ihr seht, wir befinden uns hier in einer gefährlicher Region. Schaun wir mal, wohin uns der weitere Weg führt.
