Zu diesem Ort wollten wir schon gestern, aber Regenwolken haben uns umkehren lassen. Heute nach dem Mittagessen war es endlich so weit, die letzten Tropfen haben sich verzogen und es klarte immer mehr auf. Das erste Stück bis Canohés (s. Foto) kannten wir ja schon.

Nach dem Ort kamen wir auf eine Voie Verte, also auf eine ehemalige Eisenbahnstrecke, die uns in sanften Steigungen bzw. Gefällstrecken nach Thuir führte. Das Städtchen liegt am Fuße des Mont Canigou. Selbst die Kirche hatte man zur Festung ausgebaut. Rund herum befinden sich noch die engen mittelalterlichen Gassen.

Alles macht einen sehr gepflegten Eindruck und aller Orts findet man Kunstobjekte, meist neueren Datums. Ein kleiner Platz mit Bäckerei und Straßenbestuhlung lud uns ein zu leckerem Gebäck und Kaffee.


Daneben gab es einen Laden für Käse und Wein. Da wir hier in einem wichtigen Weinanbaugebiet sind, findet man überall Hinweise auf die Châteaux, wie die Weingüter hier genannt werden.

Irgend wann mussten wir zurück und wir ließen uns vom Wind nach Hause schieben. Das letzte Bild zeigt einen typischen Ausschnitt einer Voie Verte. Da muss man doch Lust aufs Fahrradfahren bekommen. Übrigens führte der Fahrradweg in anderer Richtung über Perpignan bis ans Meer.