Perpignan

Starten wir mit einem Foto direkt vom Wohnmobil mit dem Mont Canigou und seinen 2785m Höhe der markanteste Gipfel der Region ist.

Das letzte Mal waren wir mit dem Zug in diese Stadt gefahren, jetzt waren es 9 km mit den Fahrrädern. Vom See, wo unser Campingplatz liegt führt fast geradeaus ein Fahrradweg, meistens auf eigener Trasse, mal als Fahrradstreifen direkt in die Stadt hinein.

Da wir aus einer anderen Richtung kamen und unsere Fahrräder zum Teil schiebend durch die teils engen Einkaufsgassen schoben, lernten wir Perpignan von einer ganz anderen Art kennen. Die vielen kleinen Geschäfte waren interessant. Auf den Plätzen hatte die Gastronomie schon Tische und Stühle aufgestellt, wo wir dann auch im Freien zu Mittag aßen.

An dem Bachlauf Basse erinnerten wir uns an die Schönen Streetart-Bilder. Die waren alle weiß übermalt, teilweise mit Veranstaltungsplakaten beklebt. Einfach traurig. Darauf suchten wir unseren Heimweg. Auch hier half uns das App Osmand weiter. Geschickt, wenn man auf keinen Internetanschluss angewiesen ist. Wir haben uns die Karte Westokzitanien (westl. Pyreneen) herunter geladen und das funktioniert auch mit dem Fahrrad gut.

Wir kamen an der alten Festung vorbei, die mitten in der Stadt auf einem Hügel liegt. Hier ist es sehr ruhig. Weiter abwärts kamen wir in den Industriegürtel, fuhren am Fiathändler vorbei und warten bald auf unserer Voie Verte nach Villeneuve-de-Raho. Im See versuchten noch einige wenige Angler etwas fürs Abendbrot aus dem See zu holen. Kurz darauf waren wir im Wohnmobil, Fahrräder aufladen und Füße hoch legen.

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