Gestern habe ich entdeckt, dass der Indre-Radweg am Bahnhof von Châteauroux vorbei läuft und dann hinab zur Indre führt. Bis dahin müssen wir versuchen einen Weg durch die Flussaue zu finden. Dabei kommen wir unterhalb des Schlosses vorbei.

Da der Indre sich im Stadtgebiet in mehrere Arme aufteilt, gibt es eine Vielzahl von Brücken, die mal übers Wasser führen, mal über die Wander- und Fahrradwege.
So geht es durch ein mehrfaches drüber und drunter, wo sich dann auch einige Graffitis befinden.

Am Ortsausgang fuhren wir an einem alten Waschhaus vorbei. Und dann war der Asphalt zu Ende und der Fahrradweg besteht nur noch aus einem schmalen Wiesenweg, der dank gestrigem Regen etliche Pfützen aufwies. Die waren aber noch harmlos gegenüber einigen Wurzeln, die nach einem Mountainbike riefen. Darüber hinaus erfreuten uns immer wieder Bäume in ihrem farbenfrohen herbstlichen Gewand.

Nachdem wir eine Zeit lang eine gut ausgebaute Straße benutzen durften, ging es dann über die Felder, nein Feldwege, wo wir sehr aufmerksam sein mussten, um nicht unfreiwillig abzusteigen. Das veranlasste uns den Rückweg auf der anderen Seite des Indre über eine Landstraße zu nehmen.


Ich wollte euch doch noch unseren neuen Mitreisenden vorstellen: Diese Schnecke wurde wie viele andere von Schülern für ein Projekt in Afrika gebastelt. Die haben wir aus ihrem Bonbon-Glas befreit und fährt nun mit uns durch die Gegend. So auch an Buchweizenfeldern vorbei, den man ja bekanntlich für die Galette benötigt.

Wir haben auf unserer Tour interessantes gesehen, aber der Radweg selber ist hier noch nicht auf einem Stand, um viele Touristen an zu locken. Auf dem Campingplatz bekamen wir ein kostenloses Tourenheft: L´Indre à vélo das Kartenmaterial und Informationen für die insgesamt 302 km von Bréhémont nach Chambon-sur-Voueize enthält, vielleicht probieren wir das nächste Mal ein anderes Teilstück.