Unser Campingplatz liegt ja an der Voie Verte „Youtar“. Heute wollen wir ihn in nördliche Richtung abfahren. Er endet am Plage de Pors Péron, einem etwas eigenartigen Ziel für einen Fahrradweg, wenn der Strand nicht etwas Besonderes ist. Wieso man den Zug aus dem Jahre 1894 Youtar genannt hat, konnte ich nicht heraus finden. Zum Glück ist die Trasse, die einst bis nach Douardenez führte, auf den ersten Kilometern noch erhalten.

Dann führt der Radweg auf Feldwegen und kleinen Nebenstraßen bis hinunter zum Strand. Auf dem Weg besuchten wir noch diesen Dolmen, der hier auf einer Weide steht. Kurz vor dem Ziel geht es steil zum Strand hinab. Der Strand ist strahlt durch den fast weißen Sand und geht in blau bis grünes Wasser über.


Ich bin noch auf den Felsen geklettert, der die Bucht abschließt und einen Blick weiter die Küste entlang frei gibt. Deutlich sieht man wie sich der Küstenwanderweg entlang schlängelt. Als wir wieder die Höhe erreicht hatten fanden wir auch wie erhofft ein Fahrradschild nach Douarnenez. Das war aber dann auch das letzte.

Zum Glück hatten wir eine Straßenkarte dabei und fanden ohne große Umwege das Städtchen. Imposant ist die Fahrt über die Brücke mit dem Blick auf den Port de Plaisance. Das Städtchen selber erwies sich als nicht so interessant, wenn man nicht gerade auf Fischverarbeitungshallen steht.

Wir fanden doch noch ein kleines Lokal, wo wir uns Sardinen und Tunfisch schmecken ließen. Auf der Rückfahrt mussten wir unseren Weg mühsam suchen, denn für Fahrräder gab es in unserer Richtung nichts Ausgezeichnetes. Vom Vorort Tréboul hatten wir noch einen Blick auf die Brücke und Hafen. Wir fuhren dann zügig zurück und kamen müde am Wohnmobil an.
