Küstenfahrt

Nach der kalten Nacht kamen wir etwas langsam in die Gänge. Die Sonne scheint und langsam wird die Luft angenehm für eine Fahrt. Zuerst ging es auf dem kürzesten Weg zur Strandpromenade. Den ersten Foto-Stop machten wir am Port en Drô, dem sich der kleine Yachthafen anschließt.

In Krimi: Bretonische Idylle beschreibt der Autor die fantastischen Blaufärbungen des Wassers. Die wollte ich mir heute ganz bewusst ansehen. Und es stimmt, von dunkel Violett über beinahe Weiß bis zu diversen Grüntönen ist alles zu sehen.

Bald darauf mussten wir die Küste verlassen und weiter innerhalb auf kleinen Wegen fahren. St. Coloban besteht nur um ein paar Häusern um die alte Kirche herum. Hier sind alle Gebäude im bretonischen Stil gebaut, Einfassungen der Türen und Fenster aus Granit. Die ganz alten zeigen noch das Granitmauerwerk, die neueren Häuser sind weiß verputzt.

Etwas außerhalb fanden wir ein hübsches Restaurant mit einer restaurierten Ente davor. Essen kann man hier sehr gut. Moules und Galettes sind auch preiswert. Langustinen kosten so 18€ / 100gr und der Ober rechnet mit einem Kilo für 2 Personen. Eine gute Flasche Wein bekommt man dazu auch angeboten. Also nichts für so zwischen durch, zu mindest nicht für uns. In einer Creperie haben wir später einen bretonischen Kuchen mit Eis probiert, den Karamellgeschmack muss man mögen zudem war alles sehr süß.

Zurück fuhren wir durch das kleine, aber sehr nette Zentrum von Carnac, das touristische Zentrum aber liegt mehr am Strand, wie auch die Unterkünfte. Carnac ist dagegen mehr etwas für Genießer, die nicht den großen Rummel brauchen.

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