liegt dieses kleine Städtchen, das sich das kleine Mündungsdelta ausnutzt, um hier etwas mehr sich in die Breite auszudehnen, wie es anderen Orten möglich ist. Dazu kommt ein langer bogenförmiger Sandstrand, der zwar bei Flut in der Tiefe schrumpft, aber dennoch ein richtiges Strandleben ermöglicht.

Wir stehen mit unserem Wohnmobil etwa 1 km vom Strand weg auf einer großen ebenen Wiese mit gutem Internetempfang. Von dort haben wir heute Morgen die Promenade und den Strand erkundet. Um zum eigentlichen Ortskern zu gelangen muss man ein Brücke über die Sella überqueren.

Dort mussten wir erst mal der Stadtreinigung ausweichen, die die gesamte Promenade bis hin zum Leuchtturm gekärchert haben. Von hier hat man einen besonders attraktiven Blick auf das bergige Hinterland.

Zurück im Zentrum schoben wir unsere Fahrräder durch den Markt und ergänzten unsere Vorräte. Auch hier gab es etwas Besonderes, eine geräucherte Hirschsalami. Dass wir in einem beliebten Urlaubsort gelandet waren bemerkten wir an den Preisen für das Menu del dia, das hier statt 12€ 16€-18€ kostet und auch für 40€ zu haben ist. Was man für sein Geld bekommt, dass hätten wir ausprobieren müssen.


Wir landeten Schluss endlich beim Italiener, der wohl ein Mexikaner war und unter anderem „Wiener Schnitzel“ auf seiner spanisch geschriebenen Speisekarte anbot. Das war uns dann doch zu suspekt und wir blieben bei einer Pizza, von der wir 2 gute Stücke im Karton nach Hause gefahren haben.

In der Nähe des Ortes gibt es noch eine Höhle mit sehr alten Malereien. Auch wurden in der Gegend Dinosaurierknochen gefunden. Für beides macht der Ort immer wieder Reklame.

Entlang der Promenade wird auf Keramikfliesen auf sehr originelle Weise die Geschichte des Ortes erklärt, was auf Grund der gelungenen Zeichnungen jedes Mal einen Stopp wert ist.