Embalse de José Torán

Unser Campingplatz liegt am Ende eines großen Stausees. Von hier mussten wir über den Zulauf hinüber fahren und dann am Ufer entlang nach Süden fahren. Die Gegend wurde immer bergiger und die Straße zwang uns verschiedene Buckel zu nehmen. Dafür gab es immer wieder schöne Blicke auf den Stausee.

Während eines Stopps fanden wir auf einer Wiese viele Wespenragwurz, eine Orchideenart. Jetzt blühen auch die Zistrosen. Diese rosa blühenden sieht man im Moment am meiste.

Nach gut 9 km erreichten wir den Staudamm. Heute ist Sonntag und der Staudamm ist dann sehr beliebt. Am Ufer sahen wir viele Angler, am Wegrand suchten Personen den wilden grünen Spargel und auf der Straße begegnen sich Fahrradfahrer, Biker und andere Sonntagsausflügler, und am Staudamm gilt für alle: Halt machen.

Zurück hat man ja einen ganz anderen Blickwinkel auf die Dinge und fand sich noch mal einiges. Zu Hause bekam ich letztes Jahr von meiner Schwägerin das gelb blühende Brandkraut, hier fand ich eines mit rosa Blüte und Spinne, später am Wegesrand die Wachsblume. Oft findet man bestimmte Pflanzen nur auf einer Wegstrecke von wenigen hundert Metern und dann gar nicht mehr.

Jetzt wo ich meine Hausaufgaben gemacht habe, freue ich mich auf eine Tasse Kaffee, ein Buch und entspanntem Lesen bei Gezwitscher von Dutzenden Vögeln, die über uns eine Brutkolonie an Nestern bauen.

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