Direkt am Campingplatz vorbei führt ein Fahrradweg. In die Stadt hinein sind wir ihm schon gefolgt. Nun nehmen wir die andere Richtung.

Das erste wo wir hinkamen ist Porto Sherry. Der Hafen mit den vielen kleineren Booten und das langweilig gestaltete Hotel ließen rechts liegen und fuhren an einer interessant gestalteten Residenz vorbei. Die Häuser stehen in mehreren Gruppen zwischen denen sich eigenartigerweise ein Stück Brache befindet, eingezäunt und vergessen.

In Vistahermosa hörte plötzlich der Fahrradweg auf. Wir suchten die Fortsetzung entlang der Küste und fanden ihn auch zufällig gar nicht weit entfernt. So kamen wir ein Stück weiter, bis der Fahrradweg im nächsten Ort endete. Wir durchfuhren eine Wohnsiedlung dem Gefühl nach und fanden wieder einen Startpunkt, einen Bohlenweg für Fußgänger und Radfahrer.

Dieser endete endgültig in El Manantal bei einem Café im Sand. Ob da mal jemand auf die Idee kommt die Wege durch Schilder zu verbinden und eine Fortsetzung in den nächst größeren Ort Rota an zu bieten? Schade, um die guten Anfänge, aber ohne Gesamtkonzept ist das nichts Richtiges.



Der Rückweg gelang uns dann etwas kürzer und schneller, trotz einiger Fotostopps, da ich mal wieder Blümchen fotografieren musste. Abschluss war dann ein Teller frittierten Fischs für 2 Personen. Dazu einen herrlichen Blick auf den Strand, weißhäutige Sonnenbadende und wie überall der Blick auf die Brücke nach Cádiz.