Das Umland von Trujillo ist stark landwirtschaftlich geprägt und so gelang es uns endlich einige der berühmten Schweine abzulichten, die hier mit Eicheln gemästet werden. Zum Mittagessen im Ort bekamen wir dann auch einige Schnittchen von so einem Schinken zum Probieren. Das war vielleicht ein Genuss!!!

Trujillo war von den Römern gegründet worden. Später war es ein Hauptsitz der Mauren, die 1243 endgültig vertrieben wurden. Im 16. Jahrhundert wurde hier Pizarro geboren, einer der spanischen Konquistadoren. Eine Statue von ihm steht auf der Plaza Mayor.

Am besten man lässt das Auto am Rand der Altstadt stehen. Die Gassen haben immer noch mittelalterliche Breite und trotz vieler Einbahnstraßen kann es schon mal sehr eng werden, für die Fußgänger. Da nur wenige Autos sich freiwillig durch die Gassen quälen, kann man meist gemütlich durch die Gassen bummeln.


Einige große Kirchen und Paläste prägen das Stadtbild. Die besten Plätze haben natürlich die Störche mit Beschlag belegt. Überragt wird die Stadt von einem großen Kastell, dass heute nicht zu besichtigen war, aber wir genossen den Blick hinunter in die Ebene.

Es war nicht weit ins Zentrum, trotzdem waren wir am Ende ziemlich geschafft. Gut, dass immer mal wieder eine Wolke vorbei zog und es auch sonst leicht dunstig war.

