
Heute begann der Tag ziemlich neblig und wir blieben länger wie üblich im Wohnmobil, was zur Folge hatte, dass die Blauelstern sich näher heran trauten. Ich konnte aber nur durch die Scheibe fotografieren.
Gegen 11 Uhr wurde es immer heller und wir fuhren die paar Kilometer bis zum Bahnhof von Plasencia. Nur war dort von der Via Verte nichts zu sehen noch ein Hinweis. Ich wusste aber, dass die Via Verte direkt nach dem Bahnhof beginnen sollte.

Wir machten uns mit den Fahrrädern auf den Weg, immer der Bahnstrecke entlang. Auch die Spanier auf dem Weg waren keine Hilfe. Ich probierte eine Unterführung aus an dessen Ende ein Weg von oben zu den Gleisen führte. Rechts schaute man in Richtung Bahnhof, links direkt in einen Tunnel. Der Anfang war gefunden.

Der Tunnel ist beleuchtet und die ganze Strecke gut zu befahren und von da ab gut beschildert. Da fragt man sich schon, warum man so viel Aufwand betreibt, den man kaum würdigen kann, weil man ihn nicht findet. Aber der Ärger war schnell beendet, denn die Strecke entpuppte sich zu einem echten Hingucker.

Vor allem zu Beginn lösten sich Tunnel, Viadukte und Einschnitte ab. Immer wieder mussten wir absteigen und die Aussicht genießen, hinab in einen tosenden Bach oder hinüber zu den entfernten Bergen. Übrigens hat sich der Schnee, den wir auf der Hinfahrt noch bewunderten vollkommen aufgelöst.

Nach 17 km näherte sich die Via Verte der Landstraße und einer Tankstelle nebst Restaurant. Von dem Menu für 13 € inklusive Getränke für drei Gänge wurden wir gut satt und für den Preis war das Essen überraschend gut. Gut gestärkt ging es wieder zurück zum Wohnmobil und dann zum Campingplatz.