Nach 2 Touren mit Fahrrad bzw. dem Wohnmobil nach Plasencia, um den Startpunkt der Via Verte ausfindig zu machen und einzukaufen fuhren wir einige Kilometer vom Campingplatz nach Süden in den Nationalpark Monfragüe.

Beim Visitorcentrum bekamen wir, ganz unüblich, vor halb 2 etwas zu essen und zwar Cachopo, ein asturisches Gericht, das aus zwei großen Kalbsfilets mit Schinken und Käse gefüllt und fritiert besteht, zu dem als Beilage Pommes Frites gereicht werden. Der Kellner empfahl nur eine Portion zu bestellen, die wir dann zum Teil uns einpacken ließen.

Das Visitorcenter war wohl früher mal ein kleines Dorf mit typischen Steinhäusern und Schilf gedeckten Dächern. Von hier ab ging es ganz ohne Eintritt in den Nationalpark, den eine Landstraße durchquert. Teilweise sind die Kurven recht eng und steil, trotzdem mit dem Wohnmobil gut zu meistern.

Auf einer Regionalkarte sind die Parkmöglichkeiten eingezeichnet und alles Wissenswerte erklärt. Der Höhepunkt sind die Felsen Salto Gitano. Sie sind der Treffpunkt der Geier und anderer Vögel. Die Felsen sind ideal, um die notwendige Thermik zu erzeugen. Hier sind die Geier wohl schon an die Menschen gewöhnt, denn sie lassen sich bis in 20m Entfernung in Bäumen oder auf den Felsen nieder.


Zwischendurch sieht man an die 20 Geier in der Luft, ob sich auch andere Raubvögel darunter befanden konnten wir nicht erkennen, wohl flogen Schwarzstörche vorbei, aber so schnell, dass wir sie nicht fotografieren konnten. So beobachteten wir vor allem die Geier, die sich immer mal wieder in der Nähe nieder ließen.

Am Ausgang des Parkes liegt noch eine Kastell-Ruine, die von einem Parkplatz aus erwandert werden kann.