Heute Morgen wurden wir zwar nicht von den Anglern geweckt, die waren aber eindeutig früher auf wie wir. Die Angler verteilten sich rund um den See und die Forellen machten die Runde, wo sich der beste Happen vom Haken abluchsen lässt. Während wir da waren, konnten wir keinen einzigen Fang beobachten.

Wir wollten ja auch nicht Forellen retten sondern weiter in den Süden fahren. Die gesamte Strecke war Autobahn oder Autobahn ähnlich ausgebaut. Über weite Strecken galt für über 3,5t Überholverbot und 80 km/h.

Bei Angoulême fuhren wir von der Schnellstraße runter, um einzukaufen und zu Mittag zu essen. Ein großes Industriegebiet zog uns mächtig an, da finden wir sicher einen großen Parkplatz. Die Lokale sahen alle ziemlich Fastfood-mäßig aus und es war noch ein Platz vorm Klo oder überhaupt nichts zu bekommen. Also zum Einkaufen ins Casino. Dort fanden wir einen freundlichen Asiaten, der uns etwas zusammen stellte, die Namen konnte ich mir nicht merken, aber es war preiswert und hat gut geschmeckt.


Danach fuhren wir an Bordeaux vorbei nach Salles. Hier hat mal wieder ein Campingplatz im März geöffnet. Nachdem wir auf der Fahrt immer mal wieder einen Wechsel von Sonnenschein und Regenschauer über uns ergehen lassen mussten, hatten wir bei unserem kleinen Spaziergang durch Salles auch nicht mehr Glück. Hier stammen auch die Aufnahmen her. Das Flüßchen hat Hochwasser und das kleine Schloss aus dem Jahre 1468 überraschte uns durch Rehe im Park und einem schönen Mammutbahn am Eingang.