Nach 5 Tagen in Alt Epidaurus zog es uns weiter, aber erst nachdem wir noch mal das Wasser genossen hatten. Es gibt ja eine gut ausgebaute Straße, die über Nafplion nach Tolo führt, aber mir war nach einem kleinen Umweg über die Berge, den das Navi partout nicht aufnehmen wollte. Also gut, dann eben mit Karte.

Auf der Route gab es nur eine wichtige Abzweigung, die wir nicht verpassen durften. Dass wir sie nicht gefunden hatten, stellten wir nach weiteren 7 km fest. Jetzt spielte plötzlich auch das Navi mit und hieß uns eine mickrige nehmen, die zum Glück kaum befahren war. Die einzige nennenswerte Begegnung fand dann auch mit einer Schildkröte statt.

Kurz darauf hatten wir einen schönen Blick auf den Golf von Argolikos an dessem Ende die Stadt Nafplio liegt. In vielen Kehren ging es bergab. Wir kamen am reizend gelegenen Vian vorbei, dass aber uns keine Parkmöglichkeit bot. Den nächsten Ort, Drepano kannten wir schon von unserer früheren Reise, stellten das Wohnmobil ein wenig griechisch ab, konnten aber vom Lokal aus verfolgen, ob unser Vehikel den Straßenverkehr stilllegen sollte.



Wir befanden uns im Zentrum gleich neben der Kirche, Lokale mit Sitzplätzen unter schönen Bäumen und ein hoch bepacktes Dreirad während der Siestapause, während ein Brautpaar im offenen Cabriolet vorbei fuhr.

Hier waren wir schon mal auf einem netten Campingplatz. Wir fanden dann auch schnell einen schönen Platz, als plötzlich die Feierlichkeiten zur Hochzeit nebenan los gingen. Schnell wurde uns klar, dass wir diese Bässe nicht bis Mitternacht aushalten würden und so zogen wir um, ein paar Kilometer weiter an den Strand von Tolo.