Der Campingplatz leert sich und jeden Tag verschwindet die Sonne früher hinter dem Berg und der Schatten breitet sich über uns aus und damit ist es auch nicht mehr so warm.

Diesen Berg wollen wir heute zu mindestens zum Teil erklimmen, natürlich mit unseren Rädern. Dafür müssen wir uns aber gut stärken. Dazu haben wir ein kleines Lokal ausgesehen mit den für uns eigenartigen Öffnungszeiten von 14-22 Uhr, also mussten wir uns mit Büchern Kaffee und ein paar Keksen bis dahin durchschlagen.



Pünktlich um 14 Uhr fanden wir uns ein und uns wurde nach Oliven, Öl und kräftigem Brot Rindfleisch mit Auberginengemüse bzw. Lamm mit Kartoffeln serviert, beides typisch griechische Küche und es hat gut geschmeckt.

Es sieht zwar so aus, als hätten die Katzen unsere Teller leer geputzt, denn plötzlich lagen alle fünf, jeder auf seinem Stuhl und schienen Siesta zu halten.

Für uns begann nun der Aufstieg bis wir irgendwann das Gefühl hatten, dass der Blick nicht mehr grandioser wird, wir einige Fotos schossen und von nun ab die Räder den Berg hinab rollen ließen.

In einer Kurve machten wir noch Halt und schauten, wie wir unsere Vorräte auffüllen konnten: Melone, Tomaten, Marmelade. Der Rest ist ausruhen, lesen, einen Blick in die Mediathek werfen oder uns ein Petanque-Match auf YouTube ansehen.