Gestern war ein richtiger Faulenzertag. Wir haben den Campingplatz und die Landschaft genossen, die Ruhe, das Grün und auch die letzten Blümchen. Für uns war der Aufenthalt an der Westküste Sithonias einfach paradiesisch. Einen schöneren Küstenabschnitt haben wir auf Griechenland nirgends gefunden.

Nachmittags haben wir noch Boule gespielt, gebadet im klaren Wasser und gelesen. Mit einem romantischen Sonnenuntergang ging der Tag zu Ende.


Heute mussten wir erst mal einen Supermarkt finden, um unsere Vorräte auf zu füllen. Das Erste, was wir anfuhren war ein Obst- und Gemüsestand. Die Frau ließ uns alles probieren und so bekamen wir seit langem mal wieder reife Pfirsiche. Ein Bäcker entlang der Straße versorgte uns auch mit Kaffee und der Supermarkt da neben versorgte uns mit dem Rest.

In Thessaloniki spielte das Navi einen Streich, anstatt uns per Autobahn außen herum zu leiten, führte es uns mitten hindurch. Irgend wann waren wir auch da durch und wieder auf der Autobahn. In Nea Agathoupoli wollten wir zu Mittag essen. Warum ausgerechnet da?

Wir hatten einfach Hunger und fuhren von der Autobahn hinunter und kurz darauf standen wir vor einem Strandlokal. Die Muschel in roter Soße mit Ziegenkäse war mal wieder sooo gut und auch die Anchovis wurden bis zum letzten Schwanz aufgegessen.


Interessant waren die vielen Graffitis, was aber auch bedeutet, dass so manches Haus leer stand. Dann waren es nur noch 50 km, am Olymp vorbei zum Camping Poseidon, wo wir die nächsten Tage bleiben wollen.