Nach unseren Informationen sollte der Radweg nach Draguignan neben einer Bahntrasse verlaufen. So fuhren wir, nachdem der Regen gegen Mittag endlich aufgehört hatte erst mal dort hin, um von dort dem Gefühl nach folgend, einen Kreisverkehr und dabei eine imposante Figur erspähten.


Der Palaver-Baum. Den Stamm bildet ein Krokodil, die Krone eine Schildkröte. Von hier aus ist der Fahrradweg (La Vigne à Velo en Dracénie) gut ausgeschildert. Die ersten Kilometer verläuft er mal rechts mal links der Bahnlinie. Die Seiten werden immer in einem Tunnel gewechselt, der mal mehrspurig, oft auch einspurig ausgeführt ist. Dort muss man auf Rennradfahrer aufpassen.

Heute nach dem Regen trafen wir viele Wanderer, Familien mit Kindern, Spielzeug und frei laufenden Hunden an. Im zweiten Teil gibt es einige steile Steigungen und Abfahrten, so dass uns die Strecke recht anspruchsvoll vorkam.


Nach etwa 10 km erreichten wir Draguinan und bogen ins Zentrum ab. Hier standen wir dann plötzlich vor dem alten Barock-Rathaus und hinter uns ragte ein typischer Glockenturm zwischen den Häusern hervor.


Besonderes Interesse und ein extra Spaziergang nötigten uns die Cascaden ab. Die Naturbie, wie das Flüsschen heißt, kam uns heute recht harmlos vor. Die Ruinen auf den Felsen über den Cascaden erinnern daran, dass hier mehrere Mühlen standen. Tief hat sich das Wasser ins Gestein eingefressen. Es muss ein faszinierendes Schauspiel sein bei Hochwasser auf den Brücken das Wasser zu beobachten.