Ab 15 Uhr soll es heute regnen (es regnete schon ab 14 Uhr), also zügig auf die Räder. Die alte Eisenbahnstrecke führt ja direkt am Campingplatz vorbei. So war der Start recht einfach. Die Piste durchgehend asphaltiert und nach Forcalquier ausgeschildert. Das wären 42 Straßenkilometer.

Die ersten Kilometer kreuzten viele Zubringer den Fahrradweg, wo wir jedes Mal die Vorfahrt beachten mussten, was nicht sehr fahrradfreundlich ist, wenn man bedenkt, dass der Weg beliebt ist und sicher weit mehr Fahrräder wie Autos, die den Weg kreuzen wollen, unterwegs sind. Später führte der Weg direkt am Fluss Cavalon entlang und bot schöne Aussichten.


Nach etwa 10 km endet die Eisenbahntrasse und wir wurden über asphaltierte Feldwege entlang Lavendel- und Melonenfeldern das Tal hinauf geführt. Hier sind ein paar Steigungen zu überwinden. In den Gärten blühen immer noch die Schwertlilien und am Straßenrand unter anderem Orchideen .

In Céreste legten wir einen Stopp mit einem Café alongée (verlängerter Kaffee) ein. Wegen eines süßem Teilchen wurden wir an den nahen Bäcker verwiesen, der herrliche Mandelteilchen im Angebot hatte. Den Wetterbericht im Hinterkopf machten wir uns von hier auf den Rückweg und schon bald verspürten wir die ersten Tropfen.


Aber nun ging es für uns das Tal hinab. Schon bald wurden die Tropfen seltener, um dann ganz auf zu hören. Zurück in Apt schien die Sonne wieder und wir suchten uns ein Lokal in der Altstadt. Hier wurde und Aioli á la Maison angeboten. Aioli ist eine Olivenöl-Knoblauch-Soße, die Beilagen waren Fisch und diverse Gemüse, ein Gedicht. Endlich stimmte das Verhältnis von Fleisch und Gemüse. Mit dem Bezahlen fing es dann auch in Apt an zu regnen und wir sputeten uns ins Wohnmobil zu kommen.